Handball

Glänzend besetztes Benefizturnier fast ohne Zuschauer

Handball Benefizturnier Halver
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Nahezu ohne Zuschauer fand das hervorragend besetzte Benefizturnier in der Halveraner Sporthalle Mühlenstraße statt. Am Ende gewann der westfälische Damen-Oberligist SV Teutonia Riemke.

Der westfälische Frauen-Oberligist SV Teutonia Riemke hat am Sonntag in Halver ein hochkarätig besetztes Benefizturnier zugunsten der Hochwasseropfer gewonnen. 

Halver - Mit „blütenweißer Weste“ setzten sich die Bochumerinnen vor dem Drittligisten Ibbenbürener SV (6:2 Punkte), der DJK Adler Haan (4:4), dem TV Biefang (2:6) und der HSV Minden-Nord (0:8) durch. Bereits im ersten Spiel des Tages waren die beiden in der Folge dominierenden Teams aufeinandergetroffen, mit 10:9 hatte Riemke in diesem Duell die Oberhand behalten. Danach hielten sich sowohl die Teutonia als auch die Truppe aus dem Tecklenburger Land deutlich schadlos.

Organisator Torsten Düllmann enttäuscht

In sportlicher Hinsicht war die 5er-Konkurrenz, die jeder Mannschaft zwei Stunden Nettospielzeit ermöglichte, über jeden Zweifel erhaben, wer Damen-Handball auf in der heimischen Region unbekannt hohem Niveau sehen wollte, wäre in Halver richtig gewesen. Wäre. Denn: Die Spiele fanden quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, obwohl Organisator Torsten Düllmann und sein Team sich immense Mühe auch für das Turnierumfeld gegeben hatten. Nur eine Handvoll Zuschauer verlor sich indes auf der Tribüne in der Sporthalle Mühlenstraße – schade für die Mannschaften, schade aber auch für den guten Zweck der Veranstaltung. „Das war ein Statement für den Damen-Handball“, bilanzierte Torsten Düllmann enttäuscht, „und für die Mannschaften eine sehr gute Saisonvorbereitung. Aber wenn kaum einer kommt, dann ist das eben so...“

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