Handball: HSG Lüdenscheid II

HSG-Reserve mit Moral

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Sicherer Vollstrecker auch im Vest, nicht nur vom Punkt, sondern auch aus dem Spiel heraus: Lars Gruber.

Lüdenscheid - „Es gibt noch eine Menge zu tun“, bilanziert Michael Mirus, Teammanager des Handball-Bezirksligisten HSG Lüdenscheid II, nach der 20:23 (10:16)-Niederlage beim Landesliga-Aufsteiger HTV Recklinghausen am Donnerstagabend.

Was sich vom Ergebnis her nämlich gar nicht einmal schlecht anhört, war in Halbzeit eins nicht abzusehen: Da hatten die Gäste aus dem Sauerland im Vest nämlich arge Probleme mit dem eingespielten Team des HTV, das von Anfang an aufzeigte, wer Herr im Hause war. „Vor allem haben die Recklinghäuser immer wieder schön für die Außen abgeräumt oder den Kreis freigespielt“, meinte Mirus. 

Die HSG-Deckung konnte die Abläufe der Hausherren nicht entscheidend unterbinden und ließ Keeper Müller in vielen Situationen allein und nicht allzu gut aussehen. Der Sechs-Tore-Rückstand zur Pause verhieß nichts Gutes, doch die Pausen-Predigt von Chefcoach „Aki“ Schürfeld saß offenbar. Die HSG-Reserve kam wie verwandelt aus der Kabine, war nicht mehr gewillt, sich vom Gegner abschlachten zu lassen. „Da hat die HSG tolle Moral gezeigt“, lobte auch HTV-Kreisläufer Hollenhorst den Gast. 

Gestützt auf einen starken Lukas Rohr - der „untenrum“ toll hielt und profitierte, weil HTV etliche Abschlüsse viel zu hoch ansetzte -, dessen Bruder Marius, der klug Regie führte und den konzentrierten Vollstrecker Lars Gruber agierten die Lüdenscheider nunmehr auf Augenhöhe mit Recklinghausen. 19:14 (45.) und 21:16 (50.) waren die Zwischenstationen zum HSG-Schlusspurt, in dem sie zweimal sogar die Chance verpassten, auf zwei Tore zu verkürzen. 

HSG II: Müller (1.-30.), L. Rohr (ab 31.) – D. Broscheit (1), Moch (2), M. Rohr (3), Plischka (2), Bieker (1), Gruber (8/4), M. Weigt (1), Rosskamp (2)

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