Handball

HSG-Testspielsieg am Ende einer turbulenten Woche

Handball: HSG Lüdenscheid Tamas Kiss
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Mit einem 23:19-Sieg über ein gemischtes Team der HSG Hohenlimburg sind Tamas Kiss und die HSG Lüdenscheid in die Testspielphase gestartet.

Es war eine durchaus turbulente Woche, die hinter Handball-Landesligist HSG Lüdenscheid liegt. Erst die Trennung von Trainer Stephan Nocke, dann die zügige Neuverpflichtung von Thorsten Stange und zum Abschluss am Samstag ein schweißtreibender Trainingstag mit zwei Einheiten und dem Testspiel gegen ein Mixed-Team der HSG Hohenlimburg.

Lüdenscheid - Und die Mannschaft? – Sie ließ nicht viel anmerken von den Umwälzungen im Umfeld. Unter der Leitung von Reserve-Coach Arnd Pielhau absolvierte der noch nicht komplette Kader einen Intensivtag, an dessen Ende Teammanager Michael Mirus sich nicht nur über einen 23:19 (10:8)-Testspielsieg freute, sondern die Einstellung der Mannschaft insgesamt lobte. „Arnd Pielhau und ich waren mit dem gesamten Tag sehr zufrieden“, bilanzierte Mirus, „das haben wir den Jungs beim anschließenden Mannschaftsabend auch so kommuniziert.“

Phil Lausen bester Torschütze

In enger Abstimmung mit Neu-Coach Thorsten Stange hatte Arnd Pielhau die Trainingsinhalte umgesetzt. Vor allem Kreuzbewegungen im Rückraum galt es nach der langen Corona-Pause zu festigen. Und wenngleich die Automatismen natürlich noch nicht wieder griffen, so war doch schon zu sehen, wo die Reise hingehen soll. Julius Hahn oder Tamas Kiss auf der Spielmacherposition sind meist die Initiatoren, Phil Lausen (6/1) am Ende der finale Vollstrecker. Das funktionierte oftmals schon recht gut bei den Bergstädtern, auch das Spiel über Kreisläufer Lars Gruber (5) passte mehr als nur einmal.

Dass sich noch so mancher technischer Fehler in die Stafetten einschlich – normal angesichts der zurückliegenden Monate. Dem Gast aus Hohenlimburg, der mit einer Mischung aus Bezirksliga- und Verbandsliga-Team angetreten war, und in dessen Reihen mit Karol Mackowiecki ein „Lüdenscheider Junge“ (wechselte von der U19 des VfL Eintracht Hagen nach Hohenlimburg) steht, erging es nicht anders. Die Hagener Vorstädter liefen zwar so manchen Gegenstoß, fanden aber immer wieder ihren Meister in den Lüdenscheider Torhütern Marvin Müller und Luan Ferizi, die zudem auch beide jeweils einen Siebenmeter parierten.

Nach der 10:8-Pausenführung bauten die Bergstädter in ihrer besten Phase Anfang der zweiten Hälfte ihren Vorsprung auf 21:13 (48.) aus, damit war die Vorentscheidung gefallen. Zwar kam Hohenlimburg am Ende noch einmal etwas heran, für den Ausgleich oder gar mehr langte es aber bei weitem nicht mehr.

Dienstag ohne Zuschauer in Hagen

Nächster Termin auf dem HSG-Vorbereitungsplan: Am Dienstag (19.15 Uhr, Sporthalle Mittelstadt) geht es gegen die Bundesliga-U19 des VfL Eintracht Hagen. Zuschauer sind nicht zugelassen, weil sich die Stadt Hagen – anders als der Märkische Kreis – bereits wieder in der Inzidenzstufe 1 befindet, was Zusatzmaßnahmen bei der Kontaktverfolgung notwendig macht.

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