Zwei SGSH-Urgesteine zieht es in die Nachbarschaft

Ein Duo verlässt die SGSH: Kevin Herzog (links) geht zum TuS Volmetal, Jan Stuhldreher zur HSG Menden. - Fotos: Machatzke

SCHALKSMÜHLE -  Nach Niklas Polakovs, der am Wochenende seinen Wechsel zum Oberliga-Nachbarn TuS Volmetal bekanntgegeben hatte, verlassen zwei weitere Spieler am Saisonende den Drittligsten SG Schalksmühle-Halver.

Von Thomas Machatzke

Kevin Herzog wird sich ebenfalls dem TuS Volmetal anschließen. Jan Stuhldreher zieht es zu einem Volmetaler Liga-Rivalen: Der Schalksmühler wird in der nächsten Saison für den Nordkreis-Oberligisten HSG Menden/Lendringsen auflaufen.

Trainer Mathias Grasediek bedauert beide Abgänge, zeigt aber auch Verständnis für die Schritte der beiden Urgesteine des Klubs. Kevin Herzog hatte sich in der 3. Liga West genau wie Niklas Polakovs gemessen an seinen Spielanteilen letztlich nicht wirklich durchsetzen können. „Es ist schon schade, aber es halt auch sehr schwierig, sich auf der Königsposition im linken Rückraum in der 3. Liga durchzusetzen“, sagt Grasediek, „und natürlich kann ich auch die Jungs verstehen, dass sie ihre Spielanteile haben wollen. Aber in der 3. Liga wird der Weg nach oben immer enger.“ Herzog hatte zwar einen Zwei-Jahres-Vertrag bei der SGSH gehabt – der Verein aber ist seinem Wunsch nachgekommen und hat nach der Einigung mit Volmetal nicht darauf bestanden, dass Herzog diesen Vertrag erfüllen muss. So war es auch im Vorfeld mit Herzog besprochen worden.

„Schwierigste Herausforderung“

Bei Jan Stuhldreher liegt der Fall anders: Stuhldreher hat sich mit einer neuen Arbeitsstelle in Menden zunächst einmal beruflich neu orientiert und sucht so auch in seinem neuen Umfeld eine neue sportliche Herausforderung. „Er will einen Neustart – vom Umfeld, Job und auch privat“, sagt Grasediek und bedauert den Verlust sehr, „es ist für uns sportlich die schwierigste Herausforderung. Mit Jan und Christian Feldmann haben wir zwei sehr gute und sehr unterschiedliche Spielmacher, die uns große taktische Möglichkeiten eröffnet haben. So flexibel wie beide einsetzbar sind, hatten ja auch beide sicher 60 Prozent Spielanteile.“ So sehr Grasediek die Entscheidung Stuhldrehers für die SGSH bedauert, stellt er indes auch fest: „Für ihn ist es die richtige Entscheidung.“

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