Handball: Dragons-Stellungnahme

Aus für die SGSH Juniors: Vorstand weist TuS-Vorwürfe zurück

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Wies in einer schriftlichen Stellungnahme mit sieben seiner Vorstandskollegen die Vorwürfe, die vom TuS Linscheid-Heedfeld erhoben wurden, zurück: 1. Vorsitzender bei den SGSH Dragons, Markus Knuth.

Schalksmühle - Der Vorstand der SGSH Dragons hat auf die Vorwürfe des TuS Linscheid-Heedfeld reagiert, die der Schalksmühler Mehrspartenverein nach der Aufkündigung der Jugendspielgemeinschaft SGSH Juniors seitens der SGSH Dragons artikuliert hatte.

Am Mittwoch gingen die Dragons mit einer von acht Vorstandsmitgliedern unterzeichneten Stellungnahme an die Öffentlichkeit. „Wenn der TuS Linscheid-Heedfeld ausführt, dass der Weg der SGSH Dragons in einer ‘leistungsorientierten Philosophie’ liege und Werte wie ‘bodenständige Strukturen’ oder ein ‘Miteinander’ dabei eine ‘eher untergeordnete Rolle’ spielen würden, entspricht dies schlicht und einfach nicht den Tatsachen“, heißt es in der Stellungnahme unter anderem, „die SGSH Dragons verfügen nach wie vor über die mit Abstand größte Breitensportabteilung im Handball im Senioren-, Damen- und Jugendbereich in der Umgebung. 

Die Stellungnahme des Dragons-Vorstands im Wortlaut

Die SGSH Dragons sind in sämtlichen Schulen und Kitas in Schalksmühle und Halver aktiv, bieten Jugend-Camps und Fördertrainings an und engagierten sich hier mit großem Enthusiasmus. “ In der Ausrichtung der Jugendarbeit habe es konzeptionell keinen gemeinsamen Nenner mehr mit dem TuS Linscheid-Heedfeld gegeben. Die Beiträge des TuS seien bei gestiegenen Kosten seit der Saison 08/09 unverändert geblieben, hätten nach Dragons-Ansicht aber einer Anpassung bedurft, zumal die Linscheider für ihr Seniorenteam Geld investiert hätten. 

Auch zum Vorwurf der wenig demokratischen Strukturen und schlechten Kommunikation mit dem TuS äußert sich der Vorstand. „Das persönliche Miteinander, demokratische Entscheidungen, Identifikation, Bodenständigkeit sind grundlegende Werte, für die wir stehen, für die wir uns einsetzen.“ Darüber hinaus verweist der Vorstand darauf, dass man durch die Aufkündigung der Spielgemeinschaft auch den TuS-Vorstand aus der Haftung nehme. Die Kündigung per E-Mail rechtfertigt die Dragons-Führung damit, dass man trotz mehrerer Nachfragen keinen Gesprächstermin mit dem TuS-Vorstand hinkommen habe.

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