Handball, 3. Liga West

Dragons nehmen die Hürde in Ahlen

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Im Tor nach dem Wechsel eine Bank: Ante Vukas.

Ahlen – Handball-Drittligist SGSH Dragons hat mit einem 32:24 (15:15)-Auswärtssieg am Samstagabend vor 650 Zuschauer in der Friedrich-Ebert-Halle in Ahlen Platz zwei in der Weststaffel zementiert. Nach den Niederlagen von Minden II (gegen Gummersbach II) und den Bergischen Panthern (in Köln) hat das Neff-Team nun vier Spiele vor dem Saison vier Zähler Vorsprung vor dem neuen Rangdritten TuS Spenge.

Ohne Bleckmann und Sabljic, dafür wieder mit Ruskov, Hüller und Diehl zeigten die Dragons bei der Ahlener SG eine geschlossene Teamleistung. „Der Teamspirit hat mir gefallen. Die Jungs haben zusammen gejubelt und es auch verziehen, wenn mal einer einen Fehler gemacht hat“, stellte Trainer Stefan Neff nach dem Schlusspfiff fest, „der Matchplan, die bessere Abwehr zu stellen und das Tempo hoch zu halten, ist letztlich aufgegangen – wenn auch mit ein bisschen Verzögerung. Aber in der 3. Liga muss man auch mal ein bisschen Geduld haben.“ 

In den ersten 30 Minuten stellten die Dragons noch nicht die bessere Abwehr. Vor allem Kreisläufer Torben Voigt (3) – nach den Verletzungen von Wiegers und Hümmecke auf einmal die Ahlener Nummer eins auf dieser Position – ließ der Dragons-Innenblock mit Fabian Hecker und Steffen Prior immer wieder zu viel Raum, deckte letztlich einfach zu offensiv. So war es bis zur Pause ein enges, offenes, temporeiches Kräftemessen. Kein Team wusste sich entscheidend abzusetzen, das 15:15 war gerecht und ließ für den zweiten Durchgang alle Möglichkeiten. 

Die Gäste fanden derweil die richtigen Stellen zum Nachjustieren. Der nach einer hartnäckigen Grippe noch nicht wieder für 60 Minuten fitte Todor Ruskov rückte für Fabian Hecker in den Innenblock, was womöglich der Schlüssel zum Erfolg war. Nun stand die Defensive der Drachen, ließ nach dem 16:16 (32.) neun Minuten kein Tor zu. Das lag natürlich auch daran, dass Ante Vukas nun über sich hinauswuchs und im Tor eine richtig starke Partie machte.

Auf der anderen Seite lief die Angriffsmaschinerie des Neff-Teams weiter auf Hochtouren. Nach einem 8:0-Lauf stand es 24:16 für den Gast, und damit war 19 Minuten vor dem Ende die Partie praktisch entschieden. Neben der nun kompakteren Abwehr war auch das Tempospiel ein entscheidender Faktor, wobei die Dragons auch immer wieder über die 2. Welle und hier vor allem über den glänzend aufgelegten Christopher Klasmann (10) erfolgreich waren. So steuerte der Gast einem ungefährdeten Sieg entgegen, führte zwischenzeitlich sogar 31:21 (57.) und gewann letztlich verdient 32:24.

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