Ein Monat der harten Nüsse für das Grasediek-Team

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Am Freitagabend kommt es in Hagen zum Derby zwischen dem VfL Eintracht und der SGSH.

SCHALKSMÜHLE - Das neue Jahr geht nicht schonend um mit den Drittliga-Handballern der SG Schalksmühle-Halver. Nach dem frühen Pokalauftakt mit dem 37:26-Sieg am Samstag in Ostwestfalen beim TuS Lahde-Quetzen eröffnet die SGSH auch in der 3. Liga West das Spieljahr 2014 – mit dem Derby am Freitagabend in der Enervie-Arena beim VfL Eintracht Hagen.

„Der Termin ist für uns okay, auch wenn uns dadurch natürlich eine Trainingseinheit verloren geht“, sagt SGSH-Coach Mathias Grasediek, „die Hagener spielen halt gerne freitags, weil sie den Basketballern aus dem Weg gehen wollen.“ Seit Montagabend ist der Kader der SGSH auch im Training wieder komplett. Die Urlauber Mareks Skabeikis und Maciej Dmytruszynski sind zurück von ihren Reisen in den Osten Europas. Auch Niklas Polakovs, der am Samstag in Petershagen noch geschont wurde, trainiert voll. 14 Feldspieler, zwei Torhüter – das hat es lange nicht gegeben.

„Es wäre schon schön, mal ein paar Wochen verletzungsfrei durchzukommen“, sagt Grasediek, „so könnten wir dann auch mal eine klare erste Sechs bis Acht besser einspielen.“ Wie gut Training und Ruhe einem Spieler tun können, zeigt sich dieser Tage an Florian Diehl, der immer besser in Form kommt. Das Gegenbeispiel ist Alex Brauckmann, der wochen lang durch seine verschleppte Grippe außer Gefecht war und nun erst einmal den Anschluss finden muss.

Die ersten Wochen des neuen Jahres haben es für die SGSH in sich. „Ein super schweres Programm“, sagt Grasediek. Dem Auftakt-Knaller bei den starken Hagenern, bei denen die SGSH nach dem 24:32 im Hinspiel noch eine Rechnung offen hat, folgt das Heimspiel gegen den Leichlinger TV, der nach der Hinspielniederlage auf Wiedergutmachung brennen wird. Danach geht es zum VfL Gummersbach II – mitten in der WM-Pause, die den Kader der Oberbergischen aufwerten dürfte. Und dann ist da noch das Ferndorfer Gastspiel bei der SGSH Ende Januar und die Reise nach Wilhelmshaven am 8. Februar. Kein einziges Spiel, in dem es sich leicht punkten ließe...

Parallel zum schweren Auftakt ist der Monat Januar wie immer auch ein Planungsmonat. Wobei der SGSH mit zwei Ausnahmen mit dem kompletten Kader Zwei-Jahres-Verträge abgeschlossen hat, so dass die Gespräche intern weniger Aufwand bedeuten. „Aber natürlich ist es eindeutig, dass es an manchen Stellen nicht reicht“, sagt Grasediek und schaut sich mit den Verantwortlichen nach Verstärkungen für die Zukunft um, „einen breiten Kader haben wir, aber in der Qualität müssen wir noch zulegen, wenn wir die Zielrichtung verfolgen, in der 3. Liga auch mal ohne Zittern einen gesicherten Platz im Mittelfeld belegen zu können.“

Thomas Machatzke

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