Erklärung: „Unbestrittene Verkettung von Fehlern“

Unterzeichnete die gemeinsame Erklärung: Ken Börner.

Schalksmühle - Am Dienstagabend um 19.40 Uhr haben der Vorstand der SG Schalksmühle-Halver und die Geschäftsführung der SH-Handball-Spielbetriebs-GmbH eine gemeinsame Presse-Erklärung zu den Vorgängen des Wochenendes verfasst, die vom SGSH-Vorsitzenden Ken Börner und dem Geschäftsführer der GmbH, Mark Wallmann, unterzeichnet ist. Im Wortlaut heißt es:

„Nach dem durchwachsenen Saisonbeginn haben der Vorstand der SGSH und die Geschäftsführung der SH-Handball-Spielbetriebs-GmbH im Rahmen einer Vorstandssitzung die aktuelle sportliche Situation analysiert. Dabei wurde natürlich auch die Position des Trainers diskutiert und nach Gründen für das bisherige sportliche Abschneiden gesucht.

Ebenfalls wurden mögliche Folgen für den Fall diskutiert, dass es aufgrund des weiteren Saisonverlaufes notwendig werden könnte, die „Trainerfrage“ zu stellen. Für diesen Fall sahen sich Vorstand und Geschäftsführung in der Pflicht, einen Plan B auszuarbeiten. Schon zu einem früheren Zeitpunkt war die Entscheidung gereift, dass der Verein auf der Trainerposition nach 20 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit zum Saisonende eine Veränderung vornehmen möchte. Der Sportliche Leiter, der ja in Personalunion Co-Trainer der 1. Mannschaft ist, wurde hierbei nicht berücksichtigt. Das war ein Fehler.

Durch danach folgende Gespräche mit der Mannschaft und beiden Trainern sollten Ursachen für die aktuelle Situation gefunden werden. Ziel waren verschiedene Veränderungen, aber Mannschaft und Trainer sollten mit Rückendeckung des Vorstandes weiter arbeiten. Eine entsprechende positive Reaktion im Spiel gegen den TuS Volmetal wurde hierbei vorausgesetzt.

Nach dem Spiel gegen Volmetal sind bedauerlicherweise Vorstandsinterna nach Außen gelangt. Eine Vorstandsentscheidung über die Entlassung des Trainers sowie die Umsetzung eines Plan B war jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht gefasst worden.

Durch Bekanntwerden der Vorstandsinterna und die öffentliche Berichterstattung, die aus unserer Sicht teilweise falsche Informationen und Zitate enthält, sahen und sehen sich Vorstand und Geschäftsführung nun in der Pflicht gegenüber dem Verein, den Fans, der Gesellschafter und den Sponsoren der SGSH.

In einer außerordentlichen Sitzung von Vorstand und Geschäftsführung am Montagabend hat sich eine Mehrheit für ein Beibehalten des derzeitigen Trainergespanns ausgesprochen und dies Mannschaft und Trainer mitgeteilt.

Wir können uns nur für die mangelhafte Kommunikation und die dafür entstandenen Irritationen entschuldigen. In Vorstand und Geschäftsführung handeln ehrenamtlich tätige Menschen, die mit viel Herzblut und Engagement für die SGSH arbeiten, aber sicher nicht frei von Fehlern sind. Das hier eine Verkettung von Fehlern stattgefunden hat, ist unbestritten.

Nun ist es unsere vorrangige Pflicht, die GmbH und den Verein zu erhalten und wieder in ein ruhiges Fahrwasser zu führen. Das Wohl und der Ruf von GmbH und Verein müssen jetzt für alle Beteiligten absolut im Vordergrund stehen. Schwere persönliche Verletzungen, auf welcher Seite auch immer, müssen jetzt ab sofort zurückstehen.

Wir bedauern die durch diese Vorkommnisse bewirkte negative Außendarstellung unseres Vereins in den letzten Tagen. Wir möchten uns bei allen Betroffenen in aller Form entschuldigen.“

Anmerkung der Redaktion: Die Redaktion bestreitet, falsche Zitate abgedruckt zu haben. Falsche Informationen sind ihr bisher nicht belegt worden.

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