Der nächste Nordcoup steht auf dem Wunschzettel

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Voller Einsatz um den Ball: Alex Brauckmann ist mit der SGSH am Totensonntag beim OHV Aurich zu Gast.

SCHALKSMÜHLE - Das schönste Erlebnis der laufenden Saison war für die SG Schalksmühle-Halver die erste Nordtour nach Varel. An den Auswärtssieg und die Rahmenbedingungen mit großer Fanschar im Rücken denken Trainer und Team gerne zurück. Am Totensonntag nun wartet die zweite Nordtour. Ziel ist diesmal Aurich, die zweitgrößte Stadt Ostfrieslands.

Wie schon am 3. Oktober passt es ganz gut, dass der übrige Handball weitestgehend ruht. So dürfte die Fangemeinde der SGSH in der Sparkassen-Arena, in der die Partie am Sonntag um 17 Uhr beginnt, wieder eine große sein. Das sollte helfen, denn Heimspiele des OHV Aurich gehören zu den besonderen Erlebnissen für Gästeteams in der 3. Liga West. „Das ist schon eindrucksvoll. Da ist immer eine super Stimmung, und der Hallensprecher ist eine Macht“, sagt Mathias Grasediek, „bis jetzt sind wir mit solchen Bedingungen immer ganz gut zurecht gekommen. Solche Spiele machen meiner Mannschaft Spaß.“

Eine Herausforderung ist das Kräftemessen auch sportlich. Nach den beiden Siegen gegen den Vorletzten und den Letzten der Liga wartet am Sonntag in der 40 000-Einwohner-Stadt im Nordwesten Niedersachsens ein anderes Kaliber auf die SGSH. Der OHV hat 12:10-Zähler und rangiert damit auf Platz sechs des Klassements. „Die stehen nicht umsonst da“, sagt Mathias Grasediek, „die Mannschaft hat sich gut entwickelt, hat für sich ein gutes Spielkonzept gefunden. Sowohl vorne als auch hinten. Daran glaubt das Team auch in kritischen Situationen. Das sieht schon gut aus.“

Trotzdem geht der Übungsleiter der SGSH zuversichtlich auf Nordtour. „Wenn wir gewinnen wollen, dann muss bei uns alles passen“, sagt er, „aber es wäre auch mal wieder an der Zeit, dass alles passt. Aurich ist ein Gegner, gegen den wir gut mitspielen können. Wir müssen aus der guten Abwehrleistung aus dem Altenhagen-Spiel Selbstvertrauen ziehen.“

Florian Diehl aktuell noch kein Thema

Personell ist die Lage unverändert. Maciej Dmytruszynski hat seinen ersten Komplett-Einsatz nach seiner Verletzung gut überstanden und dürfte im Vergleich zur Vorwoche wieder einen Schritt weiter sein. Florian Diehl ist in dieser Woche ins Training eingestiegen. „Das freut mich zunächst einmal“, sagt Grasediek, „aber an einen Einsatz denken wir noch nicht.“ So steht der 15er-Kader der Vorwoche zur Verfügung. „Je kompletter wir sind, desto schwieriger wird es wieder, unter die Top 12 zu kommen“, sagt Grasediek, „da gilt das Leistungsprinzip. Wir haben jetzt in zwei Spielen eine klare erste Sechs gesehen. Und die übrigen Spieler müssen sich entsprechend für das Team reinhauen, wenn sie gebracht werden. Wer dann am Ende was zur Teamleistung beträgt, das ist mir als Trainer doch völlig egal.“

Thomas Machatzke

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