Grasediek und Meyrich bei Trainer-Fortbildung

Interessante Trends in Merzig

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Zur Fortbildung im Saarland: Mathias Grasediek.

Schalksmühle - Während sich die Spieler von Handball-Drittligist SG Schalksmühle-Halver über die Jahreswende im „Chill- und Abschaltmodus“ (O-Ton Mathias Grasediek) befinden, war das Trainerduo fleißig. In Merzig im Saarland haben Mathias Grasediek und Axel Meyrich ihre Trainer-Lizenzen verlängert.

Das Angebot des DHB war wie in den vergangenen Jahren eingebettet in das A-Jugend-Länderturnier um den Sparkassencup, das die deutsche Auswahl am Ende für sich entschied. „Das war schon sehr interessant zu schauen, ganz besonders für mich, weil ich den 98er-Jahrgang aus Herdecke mit meinem Sohn sehr gut kennen und so eine schöne Vergleichsmöglichkeit hatte“, sagt Mathias Grasediek, „und die Seminarangebote waren auch spannend. Klaus Feldmann hat Tendenzen bei den Angriffs- und Abwehrformationen aufgezeigt – hier ist ja inzwischen vieles aufgeweicht und sehr fließend ineinander übergehend.“

Weitere Schwerpunkte waren das Faszien-Training, zudem gestaltete der das A-Jugend-Nationalteam betreuende Sportpsychologe Thorsten Weidig einen Teil der Fortbildung. „Dieses Angebot war auch sehr gut, insgesamt war die Fortbildung sehr nett“, sagt Grasediek. Für ihn und Meyrich war der Tripp ins Saarland nach der langen Hinrunde mit den vielen Rückschlägen eine willkommene sportliche Abwechslung. Und ein Treffen mit einigen Bekannten – Stefan Bullacher vom letztjährigen Liga-Rivalen Zweibrücken gehörte ebenso zu den Lehrgangsteilnehmern wie Ex-Nationalspieler Richard Ratka aus Ratingen und Drittliga-Coach Andrej Staszewski von der HSG Varel Friesland. Geleitet wurde das Angebot von Klaus-Dieter Petersen.

Trainingsstart fürs Drittliga-Team am Dienstag

Die Rückkehr in den Alltag folgt in der nächsten Woche: Am Dienstag steigt die SGSH wieder ins Training ein. „Ich hoffe, dass dann zumindest Max Büchel und Florian Diehl auch wieder mitmachen können, so dass wir zum einen im Training wieder etwas besser besetzt sind und auch mal 6:6 spielen können, vor allem aber in den nächsten Spielen auch wieder mehr Alternativen haben.“

Ob die SGSH vor der Saisonfortsetzung am 16. Januar in Halver gegen den Leichlinger TV auch noch ein Testspiel einbauen wird, ist offen. Nach der jüngsten Negativ-Serie von 0:8-Punkten ist der Drittligist zuletzt der Abstiegszone bedenklich nahe gekommen. Der Auftakt gegen den Tabellenvierten aus Leichlingen und danach beim Liga-Primus in Fredenbeck (23. Januar) hat es zudem in sich. Der „Chill- und Abschaltmodus“ – er wird für die SGSH-Handballer so ganz schnell wieder der Vergangenheit angehören...

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