Handball

Wichtiger Sieg für Dragons II, aber 16. Saison-Niederlage für die HSG

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Zwölf Treffer, neun davon in der ersten Halbzeit: HSG-Linkshänder Sascha Pennekamp.

Lüdenscheid/Schalksmühle - Volles Handball-Programm am Freitagabend in Lüdenscheid und Schalksmühle: Am Löh feierte die Verbandsliga-Reserve der SGSH Dragons einen wichtigen 25:22 (14:10)-Sieg gegen den OSC Dortmund verließ den Abstiegsplatz. Die HSG Lüdenscheid unterlag in der Landesliga dagegen gegen den TV Westfalia Halingen 24:32 (12:16).

Die Verstärkung aus dem Drittliga-Kader, sie machte sich bei der Dragons-Reserve bemerkbar. Neben Cedric Geitmann lief auch Brian Gipperich am Löh auf. Und der Ex-Neusser tat dem Spiel der Gastgeber gut. Richtig gut sogar. Sowohl als Torschütze nach Anlaufschwierigkeiten (geblockt, Kreis ab), vor allem aber durch die enorme Erhöhung der Spielgeschwindigkeit, von der die gesamte Offensive der Dragons profitierte. 

Bester SGSH-Akteur war freilich ein anderer: Torhüter Luca Jannack zeigte sich vom Start weg enorm präsent – das war kein Vergleich zur Vorwoche – und sorgte dafür, dass die Schwächen seiner Vorderleute, die vor allem OSC-Kreisläufer Nikita Maystrenko nie in den Griff bekamen, folgenlos blieben. 

Zu schnell für die Abwehr des OSC Dortmund: Brian Gipperich.

Nach ausgeglichener Startphase hatten sich die Dragons gegen Ende des ersten Abschnitts auch deshalb abgesetzt, weil Dortmund, anders als im Hinspiel, überhaupt nicht dazu kam, Tempo aufzunehmen. Das 14:10 zur Pause war jedenfalls eine gute Basis für die Dragons. Nach dem Wechsel kam Dortmund auf 19:18 heran. Erst die Rote Karte gegen Maystrenko nach Foul an Wallmann (48.) beendete die OSC-Aufholjagd. Von 19:18 zogen die Dragons sehr mühsam und mit einem ganz starken Jannack im Tor bis auf 24:20 davon.

Pennekamp in der ersten Hälfte Alleinunterhalter

Für die HSG Lüdenscheid reichte es dagegen auch im 17. Anlauf nicht zum ersten Saisonsieg: Schon der Beginn in der BGL-Halle ließ Böses erahnen: Ohne den etatmäßigen Toptorschützen Lausen (musste mit seinen Kniebeschwerden passen) endeten die ersten drei Angriffe im Nirvana, drei Gegenstöße bedeuteten das 0:3, dazu vergab Pennekamp die erste „Marke“. Doch die Gastgeber fingen sich erstaunlich schnell, führten nach einem ganz starken Auftritt des in Durchgang eins neunmal erfolgreichen Pennekamp sogar 11:9 (22.), bis zur Pause konterte der Gast aber zum 12:16, verlor die HSG zudem Hahn vier Sekunden vor dem Seitenwechsel (umstrittene Rote Karte nach Gegenstoß-Foul gegen Poth). 

Die Lüdenscheider steckten aber auch das schnelle 12:17 weg, zumal der bis dato offensiv blasse und torlose Beckmann urplötzlich auftaute. Gemeinsam mit Pennekamp startete er eine Aufholjagd, beim 20:21 war alles wieder offen (42.). Doch eine dann folgende Überzahl ließ die Gäste wieder auf 21:24 entschwinden (45.), und in der Folge machte sich der Substanzverlust bei der HSG bemerkbar. So ging das Spiel klar verloren.

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