Gipfeltreffen in der Handball-Landesliga

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Zum Topspiel nach Halingen: Sven Potberg und die SGSH-Resrve.

Halver - Es ist angerichtet zum Kampf der aktuell besten Teams in der Handball-Landesliga Staffel 4. Zwar werden am Samstagabend (19.15 Uhr, Mehrzweckhalle Halingen) ganz gewiss noch nicht Meisterschaft und Aufstieg entschieden, ein Fingerzeig für den möglichen weiteren Verlauf der Saison ist das „Gipfeltreffen“ aber allemal.

Im Lager der SGSH-Reserve war der 44:22-Kantersieg gegen Aufsteiger Bösperde angesichts der bevorstehenden Aufgabe ruckzuck abgehakt. „Die Vorbereitung auf Halingen hat sehr früh begonnen“, sagt SGSH-Trainer Dirk Pfaffenbach, womit vor allem die Video-Analyse am heimischen PC gemeint war. Auf seine Eindrücke aus dem Vorjahr möchte sich der Halveraner nämlich keinesfalls verlassen.

„Ich denke, wir werden sehr gut vorbereitet in dieses Spiel gehen“, so Pfaffenbach, „wie dann die Umsetzung erfolgt, ist eine andere Sache.“ Doch das Selbstbewusstsein des Co-Tabellenführers aus Halver und Schalksmühle ist seit der Niederlage von Wellinghofen Stück für Stück gewachsen, die Brust breit und breiter geworden, was im Umkehrschluss aber nicht auf mangelnden Respekt vor dem Gegner schließen lässt.

„Vor allem der Halinger Rückraum ist sehr, sehr gut“, sagt Dirk Pfaffenbach über die Achse Dennis Bichmann, Robert Ammelt und Roman Warland. Im Mittelpunkt steht deshalb die SGSH-Abwehr, die aktuell speziell in der Variante mit Alex Trimpop auf der vorgezogenen „Zerstörerposition“ einen immens stabilen Eindruck hinterlässt.

SGSH-Tempospiel als Trumpfkarte

Die Marschroute des Gastes ist klar: Aggressiv müsse nach vorne gearbeitet werden, fordert Dirk Pfaffenbach, um in Sachen Tempospiel („Ich glaube, dort haben wir Vorteile“) Akzente setzen zu können. Beschränkt sich die SGSH hingegen auf die Reaktion und passives Blockspiel, dann könnte es ein unangenehmer Abend für das Torhütergespann Mareks Skabeikis und Mark Schür werden. Um genau das zu verhindern, verfügen Dirk Pfaffenbach und Eckart Herzog über geballte Manpower. Außer den langzeitverletzten Nils Leicht und Max Bergner, die in diesem Jahr nicht mehr spielen werden, gibt es keine Ausfälle.

SGSH II: Skabeikis, Schür – Trimpop, Pfaffenbach, Wiggershaus, Luciano, Hoffmann, Blumberg, Landwehr, Meisterjahn, Pottkämper, Hotze, Binder, Potberg, Güntner, Ludwig

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