Pfaffenbach-Team mit Rückenwind in die Börde

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Während sich ein Großteil der Konkurrenz bereits in die Weihnachtspause verabschiedet hat, wartet auf Markus Knuth und die SG Schalksmühle-Halver II am Samstagabend noch ein Auftritt beim abstiegsgefährdeten Soester TV II.

Schalksmühle -  Ein Großteil der Handball-Landesligisten befindet sich bereits seit dem vergangenen Wochenende in der Weihnachtspause und sammelt Kräfte für das neue Jahr. Nicht so die SG Schalksmühle-Halver II, auf die am Samstag (19 Uhr, Bördehalle) noch das Gastspiel beim Soester TV II wartet.

Von Wesley Baankreis

Ganz ungelegen kommt der etwas verspätete Jahreshausklang der SGSH-Reserve nach dem starken Auftritt in der Vorwoche gegen Spitzenreiter TV Westfalia Halingen nicht. „Das Spiel in Soest kommt für uns zu einem guten Zeitpunkt. Wir haben die Möglichkeit zu zeigen, dass wir die Leistung gegen Halingen noch einmal abrufen und nachlegen können. Einzig die Personallage schmerzt etwas“, sagt SGSH-Trainer Dirk Pfaffenbach, der eventuell auf Marcel Meisterjahn (angeschlagen) verzichten muss.

Dabei wartet auf den Tabellensechsten gegen die abstiegsbedrohten Soester Reserve eine durchaus knifflige Aufgabe, zumal der STV mit der Rückkehr von Jan Stoppelkamp und Simon Peters wohl wieder deutlich besser im Rückraum besetzt sein wird. „Hinzu kommt, dass Soest eigentlich in eigener Halle stärker ist“, sagt der SGSH-Trainer. Ein Grund deshalb die Ausgangslage anders einzuschätzen, gibt es für das Pfaffenbach-Team aber nicht. „Es kann so oder so ein schweres Spiel werden. Soest steckt unten drin und braucht jeden Punkt“, erwartet der SGSH-Trainer einen engagierten Gegner, der jüngst zumindest eine Halbzeit lang auch dem Tabellendritten TV Schwitten Paroli geboten hat.

Pfaffenbach hofft auf Stabilität im Spiel

Trotz des Respekts für die Soester braucht sich die SGSH nach dem jüngsten Auftritt allerdings keineswegs verstecken. Vielmehr muss der Sechste möglichst nahtlos an das Spiel der Vorwoche anknüpfen, wenn er in Soest punkten will. Gegen Halingen präsentierte sich die SGSH im Angriff sehr variabel im Rückraum, machte wenig Fehler und war auch in der Abwehr gut vorbereitet. „Es ist wichtig, dass wir jetzt mehr Stabilität ins Spiel bringen. Gerade in der Abwehr brauchen wir eigentlich nur die bisherige Leistung weiter abzurufen“, stellt Pfaffenbach fest und hofft ganz fest auf zwei Pluspunkte zum Jahresausklang für sein Team.

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