Polakovs und Hermann in Arnsberg in Torlaune

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Führte die SGSH mit seinen Paraden auf den richtigen Weg: Mareks Skabeikis.

ARNSBERG -  Die Drittliga-Handballer der SG Schalksmühle-Halver haben ihre Hürde in der 1. Runde des Westfalenpokals genommen: Beim Tabellenzehnten der Landesliga-Staffel 4, TV Arnsberg, setzte sich das Grasediek-Team am Samstagabend vor 150 Zuschauern standesgemäß 38:15 (17:9) durch. In der 2. Runde wartet nun am 5. Januar entweder der Tabellenletzte der Landesliga-Staffel 1, TuS Lahde-Quetzen (Stadtteil von Petershagen, nördlich von Minden), oder der Tabellenletzte der Kreisliga Münsterland, HSG Ascheberg-Drensteinfurt II.

In der Arnsberger Rundturnhalle stellten sich zu Beginn des Spiels jene Probleme ein, mit denen zu rechnen gewesen war: Die SGSH hatte zunächst Mühe, sich an das Spiel mit einem komplett harzfreien Ball zu gewöhnen. Dazu kam eine schlechte Kommunikation in der Hintermannschaft der Gäste, die den Arnsberger Gastgebern immer wieder erfolgreiche 1:1-Aktionen gewährte. So stand es nach zehn Minuten 4:4, nach 16 Minuten 6:6. Es war ein überaus zäher Start in den Pokalwettbewerb.

Doch es sollte Besserung eintreten. Zuvor aber musste die SGSH Jan Stuhldreher nach einem Pferdekuss ersetzen. Ohnehin hatten die Gäste Dmytruszynski (verletzt) und Diehl (krank) nicht dabei, zudem wurde Marc Oberste aufgrund seiner Schulterprobleme komplett geschont. Also mussten andere in die Bresche springen, und dafür fand sich von Beginn an Niklas Polakovs. Er hatte kaum Probleme mit dem Ball und sollte es am Ende auf eine 80-Prozent-Quote aus dem linken Rückraum bringen, war mit acht Treffern bester Schütze der SGSH. Nach 20 Minuten führte die SGSH 10:7, bis zur Pause – nach Anziehen des Tempos, einigen Skabeikis-Paraden und Torerfolgen über den Gegenstoß – bereits 17:9. Das Spiel hatte den erwarteten Verlauf genommen.

Ein treffsicherer Dennis Hermann

Nach der Pause bildeten sich die Kräfteverhältnisse noch drastischer ab: Das Thomanek-Team fand nun keine Mittel mehr gegen die deutlich kompaktere Gästeabwehr, in der nun Luciano im Innenblock deckte und Daniel Buff für ihn die Halbposition übernahm. Bis zur 41. Minute legte die SGSH einen 7:1-Lauf zur 24:10-Führung hin und ließ diesem in den nächsten neun Minuten einen weiteren 6:1-Lauf bis zum 30:11 folgen (50.). Klar, dass da auch Dominik Formella im Tor nicht ganz unschuldig war. In der Offensive war es nun Dennis Hermann, der der Partie seinen Stempel aufdrückte. Eine 87-Prozent-Quote bei sieben Treffern ohne Harz war für ihn aller Ehren wert.

Die Schlussphase versöhnte die Gastgeber ein wenig, die durch Grüne zu zwei von den Anhängern goutierten Heber-Toren über die Außenposition kamen. Die SGSH machte bei den Kabinettstückchen mit, kam durch Niklas Polakovs, den besten Mann des Abends, zu einem Kempa-Tor. Beim 38:15 war Schluss mit der ersten Pokal-Etappe. „Eine gute Trainingseinheit“, stellte Co-Trainer Axel Meyrich zufrieden fest. Eine schöne Zwischenetappe auf dem Weg zum ersten Schlüsselspiel des Novembers am Samstagabend in Düsseldorf.

Thomas Machatzke

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