Handball, 3. Liga Nord-West

"An der SGSH wird das alles nicht einfach so vorbeigehen"

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Rechnet nicht mit einer Saisonfortsetzung: Mark Wallmann.

Schalksmühle – Die Saisonzäsur durch die Corona-Problematik im Sport ist auch bei den Handballern – so nachvollziehbar sie ist – für die Vereine wirtschaftlich eine große Herausforderung.

Sportredakteur Thomas Machatzke sprach darüber mit dem Manager des Handball-Drittligisten SGSH Dragons, Mark Wallmann. 

Mark Wallmann, was bedeutet die Spielpause aufgrund der Coronavirus-Problematik wirtschaftlich für die SGSH Dragons? 

Natürlich ist das ein großes Problem. Wir arbeiten gerade intensiv daran. Auch an der SGSH wird das alles nicht einfach so vorbeigehen. An dieser Stelle geht es den großen Vereinen im Fußball genauso wie uns kleinen Vereinen. So eine Situation hat doch noch niemand erlebt. Wir sind dran, das ganze Wochenende über, arbeiten die Punkte jetzt intern ab, mehr kann man noch nicht sagen. 

Rechnen Sie denn damit, dass der Spielbetrieb noch einmal aufgenommen wird in der Saison 19/20? 

Nein, ich rechne nicht damit, dass die Saison noch einmal weitergeht. Keiner weiß, wann wir wieder beginnen können, die Dimension kann niemand erfassen. Wir glauben aber fest daran, dass uns jeder einzelne Sponsor und jeder einzelne Fan auch in dieser Ausnahmesituation, so gut wie irgend möglich, unterstützen wird. Wir können somit, wie alle jetzt, nur immer wieder neu entscheiden und uns kurzfristig der veränderten Situation anpassen. 

Was bleibt der SGSH für den Moment? 

Wir sind dabei, alle Optionen zu prüfen. Trotzdem weiß niemand wie lange diese Situation anhalten wird. Und diese Situation ist für alle Vereine gleich. Wir versuchen jetzt einfach, das Beste für den Verein zu erreichen, aber einfach wird das definitiv nicht. 

Mark Wallmann, vielen Dank für das Gespräch!

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