Lukas Elverfeld krönt eine tolle Aufholjagd

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Riesenjubel nach dem Siegtor: Lukas Elverfeld (Zweiter von rechts) in der Juniors-Freudentraube.

Schalksmühle - Eine furiose Aufholjagd in letzter Sekunde belohnt, die Serie von sieglosen Partien endlich gerissen: Die Oberliga-A-Jugend-Handballer der SGSH Juniors durchlebten einen hoch-emotionalen Samstagabend. Zur Halbzeit mit vier Treffern gegen den TuS Ferndorf zurückliegend, fighteten die Druskus-Mannen in Durchgang zwei um jeden Millimeter und schafften noch die Wende.

Von Kerstin Hefendehl

Bezeichnend: Der Strafwurftreffer von Lukas Elverfeld in letzter Sekunde war die erste Führung der SGSH im gesamten Spiel.

Apropos Elverfeld: der lange Kreisläufer war nicht nur der Siegtorschütze und erfolgreichste Werfer mit insgesamt zehn Treffern, mit seinem unbedingten Siegeswillen trieb er sein Team immer wieder an. Und war damit nach Schlusspfiff der gefeierte Mann des Tages.

Fehlpässe, Missverständnisse, Verunsicherung – die Leistung der Gastgeber in der ersten Halbzeit war mau. Auch Keeper Luca Jannack bekam kaum mal eine Hand an den Ball, das Vertrauen des Trainers behielt er dennoch. Erst im zweiten Durchgang sollte er sich etwas steigern. Die keinesfalls fehlerlosen Gäste zogen rasch auf 4:1 davon (5.), erst nach 17 Minuten war beim 8:8 erstmals wieder Gleichstand erreicht. Die Minuten vor der Pause nutzte Ferndorf allerdings nochmal effizient aus, mit einer beruhigenden 16:12-Führung ging es in die Kabine.

Nur vier Minuten benötigte die SGSH indes, um beim 15:16 wieder dran zu sein. Dabei blieb es zunächst, Ferndorf behauptete stetig eine knappe Führung. Immer wieder verhinderten einfache Fehler auf Seiten der Juniors den Anschluss. Erst nach 51 Minuten schaffte Julius Hahn den ersten Ausgleich (22:22). Aber der TuS konterte zum 23:25 (54.). Eine umkämpfte Schlussphase mit mehreren erfolglosen Angriffen auf beiden Seiten nutzten Elverfeld und Rohr schließlich zum 25:25 (58.). Ferndorf vergab seinen finalen Angriff durch Heinzerling, die Junioren nutzten dagegen ihren berechtigten Siebenmeter in letzter Sekunde – Julius Hahn war frei durchgewesen – zum umjubelten Siegtreffer.

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