Handball: Verbandsliga

Dragons ohne Hilfe „von oben“

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Nach knapp 14-tägiger Pause sind Julius Wallmann und die SGSH Dragons II am Samstag gegen Hattingen gefordert.

Schalksmühle - Eigentlich sollte sie gut tun, die 14-tägige Spielpause, die Handball-Verbandsligist SGSH Dragons II aufgrund der Verlegung des Spiels bei Westfalia Halingen (neuer Termin: Samstag, 24. November, 19.45 Uhr in Halingen) zuletzt hatte.

Doch von einem vernünftigen Trainingsbetrieb inklusive Aufarbeitung der vergangenen Wochen waren die Dragons relativ weit entfernt. Eine erste kleine Krankheitswelle hatte die Mannschaft des Trainergespanns Mark Dragunski/Alex Druskus erwischt, hinzu kam die feiertagsbedingte Trainingspause am Mittwoch. „Ich muss erstmal schauen, wer am Donnerstagabend in welcher Verfassung beim Training auftaucht“, dominierten gestern beim Blick auf die samstägliche SGSH-Aufstellung noch die Fragezeichen. 

Mit Benno Walter, Nils Leicht und Jannick Landwehr lagen jüngst gleich drei Rückraumspieler „flach“. Ob sie bis morgen im Vollbesitz ihrer Kräfte sein werden – fraglich. Eine Konstellation, die beinahe von selbst die Frage aufwirft, ob Mark Dragunski möglicherweise Anleihen bei der spielfreien 1. Mannschaft nehmen wird. Nach der Verletzung von Till Miekus kommen aus dem aktuellen Aufgebot von Stefan Neff noch zwei Akteure in Frage, die aufgrund der U21-Regelung beliebig, sprich ohne Sperre, hin- und herwechseln könnten: Rückraumspieler David Bleckmann und Kreisläufer Steffen Prior. 

Vor allem Bleckmann wäre angesichts der bis dato geringen Durchschlagskraft der SGSH II sicherlich eine hochwillkommene Verstärkung, doch Mark Dragunski winkt ab. „Wir wollen da mit Blick auf die gute Platzierung der 1. Mannschaft nichts riskieren“, sagt der Ex-Nationalspieler, der es außerdem für „ein falsches Zeichen an die Mannschaft“ hält, jetzt schon auf Verstärkung von oben zurückzugreifen. 

„Aus der Situation, in der wir uns befinden kommen wir auch aus eigener Kraft wieder heraus“, glaubt der Coach an sein Team, das gleichwohl mehr unter Druck steht als der Gegner. Der hat sich ebenfalls den Klassenerhalt auf die Fahnen geschrieben, aber immerhin schon 4:4-Punkte auf dem Konto. Damit liegt die Mannschaft von Trainer-Routinier Uli Schwartz absolut im Soll. Und dennoch: „Unser Anspruch muss es sein, zu Hause gegen diesen Gegner zu gewinnen“, sagt Mark Dragunski und klingt, aller Probleme zum Trotz, durchaus optimistisch dabei. 

SGSH Dragons II: Jannack, Schür – Lux, Wallmann, Walter (?), Leicht (?), Wiggershaus, Geitmann, Landwehr (?), Müller, Pennekamp, Krause, Bräuker, Kahlert

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