SGSH-Führung contra Trainerduo

SGSH: Gegensätzliche Darstellungen

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"Wir hätten es uns weiß Gott anders gewünscht", betont Ken Börner, "aber das Verhalten von Axel Meyrich und Mathias Grasediek ließ nichts anders mehr zu."

Schalksmühle - Die Art und Weise der Beurlaubung von Mathias Grasediek und Axel Meyrich bei der SGSH hat öffentlich für Kritik gesorgt. In einer Klarstellung hat der SGSH-Vorstand sein Vorgehen am späten Sonntagabend verteidigt.

Darin heißt es: „Im Artikel auf „Come on“ vom 30. Januar 2016 ist zu lesen, dass die Trainer der 1. Mannschaft per E-Mail und Whatsapp-Nachricht von Geschäftsführer Mark Wallmann über ihre Beurlaubung unterrichtet wurden. Dies erweckt den Eindruck, dass die SGSH-Führung es nicht für nötig hielt, mit Mathias Grasediek und Axel Meyrich ein persönliches Gespräch zu führen. Das Gegenteil ist richtig. Die SGSH-Führung teilt dazu mit, dass man von Seiten der Trainer der Geschäftsführung und dem Vorstand leider keine Chance für ein Gespräch gegeben hat. Seit Tagen hatte man versucht, einen Gesprächstermin im Kreis Trainer, Vorstand und Geschäftsführung zu finden. Dies ist nicht gelungen. 

Insofern hat man am Abend nach dem Spiel um dieses Gespräch gebeten. Dieser Wunsch wurde aggressiv zurückgewiesen. Mathias Grasediek und Axel Meyrich haben insbesondere jedes Gespräch mit dem Geschäftsführer Mark Wallmann abgelehnt. Die Arbeitsverträge aller Akteure der 1. Mannschaft, liegen aber bei der GmbH, sie bezahlt die Gehälter, Fahrgelder und Versicherungen. Insofern ist nur der GmbH-Geschäftsführer Arbeitgeber und kann handeln. Auch wenn es persönliche Ressentiments zwischen den Akteuren gibt, sollte man doch so professionell sein, ein Gespräch und einen Handschlag nicht zu verweigern. Die SGSH-Führung hatte das Ziel, in diesem persönlichen Gespräch eine Lösung in gegenseitigem Einvernehmen zu finden und zu kommunizieren. Aufgrund dieser totalen Gesprächsverweigerung gab es jedoch keine andere Handlungsoption als die sofortige schriftliche Beurlaubung durch eine E-Mail. 

‘Wir hätten es uns weiß Gott anders gewünscht’, betont Ken Börner, ‘aber das Verhalten von Axel Meyrich und Mathias Grasediek ließ nichts anders mehr zu.’“ 

Zu dieser Stellungnahme äußerten sich am Montag in einer gemeinsamen Erklärung Mathias Grasediek und Axel Meyrich: „Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir uns vorerst nicht ausführlich öffentlich zu den Vorkommnissen vom Samstagabend und den vergangenen Wochen äußern werden. Den heutigen Montag werden wir stattdessen für einen weiteren Versuch nutzen, um in einem persönlichen Gespräch mit dem 1. Vorsitzenden der SGSH, Ken Börner, die Geschehnisse aufzuarbeiten. Mit Befremden haben wir allerdings die Darstellung von Geschäftsführung und SGSH-Vorstand zur Kenntnis genommen, das Trainer-Team habe sich einem persönlichen Gespräch mit Geschäftsführung und Vorstand verweigert. 

Richtig ist vielmehr, dass es die Trainer waren, die bereits unmittelbar nach der Niederlage gegen den Leichlinger TV (18. Januar) initiativ um einen gemeinsamen Gesprächstermin mit Mannschaft, Vorstand, Geschäftsführung und designiertem Sportlichen Leiter gebeten haben. Ziel dieser Gesprächsrunde sollte die gemeinsame Entwicklung weiterer Strategien gegen die in der Tat offensichtliche Verunsicherung der Mannschaft sein. Mehrere vom Trainerteam vorgeschlagene Termine für dieses Treffen wurden von Geschäftsführung/Vorstand mehrfach und belegbar abgesagt. Einen von Geschäftsführung/Vorstand für den vergangenen Sonntag angesetzten Termin konnten wir aus beruflichen/familiären Gründen nicht wahrnehmen. Der vom Trainerteam vorgeschlagene Ersatztermin am morgigen Dienstag ist aus bekannten Gründen nicht mehr zustandegekommen.“ 

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