Handball (DHB-Pokal)

SGSH: Hoffen auf das große Los

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Mark Wallmann (rechts) verabschiedete am Samstag nach dem Spiel gegen die Bergischen Panther Klaus Gebauer, der bei der HSG Schalksmühle und der SGSH in verschiedenen Positionen im Ehrenamt immer die Zuverlässigkeit in Person gewesen ist.

Schalksmühle - Die Geschichte der SG Schalksmühle-Halver ist reich an Geschichten, das Kapitel DHB-Pokal indes ist ein bisher sehr kleines. So klein, dass die heute Verantwortlichen sich vielleicht in Teilen gar nicht mehr erinnern können. Außer natürlich auf jeden Fall jener Funktionär, der am Samstagabend am Löh verabschiedet wurde.

Klaus Gebauer ist eine Art Dauerbrenner im Ehrenamt bei den Handballern am Löh gewesen. Bei der HSG Schalksmühle und später bei der SGSH. Der Mann aus dem Schalksmühler Rathaus war seinerzeit bereits unter dem damaligen 1. Vorsitzenden Paul Adolf Turck dabei und nicht nur da stets die Zuverlässigkeit in Person, und so korrekt, dass er sich nun auch an sein festes Versprechen an sich selbst und die Familie hält: Mit der Rente ist auch bei der SGSH Schluss. 

Gebauer ist gerade 60 geworden und scheidet damit bei der Gemeinde und der SGSH aus. Mark Wallmann, Geschäftsführer der Spielbetriebs GmbH und am Samstag ausnahmsweise auch Hallensprecher, fand für Gebauer vor großen Auditorium nette Worte zum Abschied.

Wobei das Auditorium eigentlich nicht so groß war. 123 zahlende Zuschauer vermeldete Heimspielkoordinator Holger Kebekus, der die Einnahmen mit den Panthern teilen musste. „Aber ich hatte mit weniger gerechnet“, sagte Kebekus nach dem 29:24-Sieg der SGSH, „bei dem Wetter und Ende Mai…“

Nun gut, es war die DHB-Qualifikation, noch nicht der DHB-Pokal selbst. Der könnte der SGSH nun im Spätsommer ein attraktives Viererfeld in Halver bescheren. In Halver wohl deshalb, weil dieses Feld so attraktiv sein sollte, dass es die 550 Zuschauer aus dem September 2006 toppen dürfte, die damals an der Mühlenstraße das bisher einzige DHB-Pokalspiel der SGSH gegen HBW Balingen/Weilstetten sahen.

Rolf Brack kam damals mit dem Bundesliga-Neuling ins Sauerland und hatte eine Halbzeit lang Probleme (15:15), um am Ende 33:26 zu siegen und Komplimente zu verteilen. Es war eine andere SGSH-Generation mit den „Alten“ Carsten Lueg, Frank Herwig oder Oliver Bratzke (sieben Tore und damit SGSH-DHB-Pokal-Rekordtorschütze) und den ganz jungen Johannes Ebbinghaus und Christian Feldmann, mit Marc Oberste, Eckart Herzog, Gunther Derksen und Daniel Buff. Und im Tor hielt Lars Deuter an diesem Abend wie ein Weltmeister. Überhaupt machte die SGSH ihre Sache damals sehr gut.

Und nun? Gegen wen es geht, wird sich am 4. Juni bei der Auslosung herausstellen. Danach wird man auch wissen, ob die SGSH ein Heimturnier erhält. Die Drittligisten haben in diesem Jahr erstmals das Vorrecht. Vielleicht wird das Thema DHB-Pokal nach all dem Ärger um die Relegation am Ende doch noch ein hocherfreuliches für die SGSH...

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