SGSH: Ein trainingsfreier Abend als Belohnung

+
Moritz Eigenbrodt, der am Sonntag mit der SGSH nach Gevelsberg reist, erhielt ein Sonderlob vom Trainer.

Schalksmühle - Nur noch zwei Testspiele bis zum Saisonstart: Handball-Drittligist SG Schalksmühle-Halver fährt die Belastung nach dem 31:17 gegen Hagen II herunter und reist nun nach Gevelsberg.

Das Auslaufen erließ der Trainer Mathias Grasediek seinen Schützlingen am Donnerstag nach dem 31:17 (14:8)-Sieg gegen den VfL Eintracht Hagen II nicht, aber dafür gab es ein anderes Bonbon: trainingsfrei am Freitag. „Das tut gut“, stellte Keeper Dominik Formella geschafft fest, „mal ein Abend ohne Handball.“ Die Vorbereitung – sie ist für die Akteure des Drittligisten SG Schalksmühle-Halver zuletzt ein Schlauch gewesen.

„Die Mannschaft hat eine gute Reaktion gezeigt auf die Niederlage in Ferndorf“, stellte Mathias Grasediek nach dem zweiten Test binnen 24 Stunden fest. Es war nicht die Art von Zufriedenheit, die man rundum nennen dürfte. Dafür war der Auftakt zu verhalten gewesen, das Rücklaufverhalten wie in Kreuztal mitunter zu tadelnswürdig.

Aber es gab eben auch die positiven Aspekte. Im aufgebauen Angriff bekamen die Oberliga-Gäste kaum einen Stich gegen den gut arbeitenden SGSH-Verband. „Vorne hat mir die Pass-Geschwindigkeit gefallen“, lobte Grasediek und hob dabei besonders den sechsfachen Torschützen Moritz Eigenbrodt. Nach den zwei Wochenspielen geht es nun für die SGSH erst am Sonntagabend weiter. Um 18.30 Uhr ist das Grasediek-Team bei der HSG Gevelsberg-Silschede zu Gast. Es ist ein Heimspiel für Dominic Luciano und Tobias Fleischhauer, die vom Oberligisten kommen und inzwischen bei der SGSH zu Inventar gehören.

SGSH-Gastspiel als "Sahnehäubchen"

Die HSG freut sich über die SGSH als Gast bei der Saisoneröffnung. Der Termin wurde nachträglich von 16 Uhr auf 18.30 Uhr verschoben – vorher toben die Gevelsberger Jugendturniere durch die Halle. 55 Teams in sieben Konkurrenzen. Und die SGSH als Sahnehäubchen ganz am Ende – als Gegner der Mannschaft, die inzwischen nicht mehr von Hans-Peter Müller, sondern von Jörg Müller trainiert wird und die weiter mit Patrick Huhn als Keeper einen Schalksmühler in ihren Reihen hat.

Grasediek biegt derweil gedanklich auf die Zielgerade ein. Die Belastung wird heruntergefahren. 14 Tage bleiben, um frische und doch bestens präparierte Spieler in den Start zu schicken. „Was mir gegen Hagen noch gefehlt hat, war die geistige Frische, gerade in der Rückzugsbewegung“, stellte der Coach fest, „mir fehlt noch der Killer-Instinkt.“ 120 Wettkampfminuten gegen Gevelsberg und Langenfeld bleiben – dann wird es gegen die HSG Lemgo II in Halver ernst. J TM

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare