Handball, DHB-Pokal

Geitmann-Verletzung stoppt Dragons-Aufholjagd in der Schlussphase

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Fabian Hecker (rechts) und Christopher Klasmann (links) stemmen sich gegen den wuchtigen Nordhorner Rückraum-Schützen Patrick Miedema.

Nordhorn – Handball-Drittligist SGSH Dragons hat sich erwartungsgemäß in der 1. Runde des DHB-Pokals aus dem Wettbewerb verabschiedet. Eine Woche vor dem Drittliga-Start in Minden verlor die SGSH beim Erstliga-Neuling HSG Nordhorn/Lingen 26:34 (11:16), verkaufte sich dabei allerdings auch mit Blick auf einige Ausfälle sehr ordentlich.

Die Handballer aus dem Sauerland mussten an der niederländischen Grenze Ante Vukas (Arbeitsunfall), Lukas Hüller (Nasenbeinbruch), Florian Diehl (Trainingsverletzung) und David Bleckmann (Bauchmuskelzerrung) ersetzen, dafür war erstmals wieder Kai Bekston dabei, der gemeinsam mit Steffen Prior den Innenblock in der 6:0-Abwehr bildete und ein Sonderlob vom Trainer erhielt. 

Überhaupt war Stefan Neff nach dem Auftritt vor knapp 700 Zuschauern im Euregium sehr zufrieden. „Nordhorn hat länger mit der ersten Sechs spielen müssen als es wohl geplant war“, stellte Stefan Neff fest, „auch die Halle war bis in die Schlussphase hinein laut und hat die HSG unterstützt – das werte ich mal als Kompliment für meine Mannschaft.“ 

Nach dem 2:2 (5.) musste die SGSH den hohen Favoriten zwar ein wenig ziehen lassen (2:6, 10.), doch wirklich abreißen ließen die Gäste nicht, im Gegenteil: Nach einer Auszeit (15.) und mit Spannekrebs für Klasmann im linken Rückraum lief es vorne immer besser. Das 11:16 zur Pause war ein mehr als achtbares Resultat. 

Auch nach dem Wechsel kam der Favorit nicht davon: Auch wenn der Magdeburger Bundesliga-Neuzugang Robert Weber seinen Score auf der rechten Außenbahn traumhaft sicher im Abschluss auf zehn Treffer schraubte, blieb die SGSH mit nun mit einem ganz starken Christopher Klasmann, der gemeinsam mit Dragan Tubic im Rückraum das Spiel prägte, bis zum 25:19 und 26:22 im Spiel. 

„Dann hat uns die Verletzung von Cedric Geitmann, der ein richtig gutes Spiel gemacht hat, irgendwie ausgebremst“, stellte Stefan Neff rückblickend fest. Geitmann hatte sich am Knie verletzt (Diagnose steht aus), nach der Zäsur kam die HSG besser aus den Startlöchern, legte zum 29:22 nach. Damit war die Partie entschieden. 

Am Ende siegten die Handballer aus dem Emsland 34:26 und treffen nun am Sonntag in der 2. Runde auf den Erstliga-Rivalen SC DHfK Leipzig, der sich im ersten Spiel des Samstags im Euregium 40:27 gegen den Nord-Drittligisten TSV Altenholz durchgesetzt hatte. Die SGSH-Tore im Euregium warfen Klasmann (6/1), Geitmann (4), Schetters (4), Brüning (3), Frenzel (3/1), Tubic (2), Spannekrebs (2) und Merhar (2). Beste HSG-Werfer waren Weber (10/3) und Seidel (8/1).

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