Handball, 3. Liga

Die 64 Mannschaften stehen fest: Staffeleinteilung erst am 16. Juni

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Bis zum 16. Juni muss sich Dragons-Coach Stefan Neff gedulden. Erst dann werden in Dortmund die Staffeln der 3. Liga für die Saison 2019/20 eingeteilt.

Schalksmühle – Die Entscheidungen sind gefallen: Die 64 Mannschaften für die Drittliga-Saison 2019/20 der Handballer stehen im Grunde seit Samstag fest und damit auch, dass 14 der 64 Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen – darunter die SGSH Dragons – kommen werden.

Ob diese zusammen mit zwei „Gästen“ aus benachbarten Bundesländern die Weststaffel bilden oder die NRW-Teams verschiedenen Staffeln zugeteilt werden, darüber berät am 16. Juni die Spielkommission des DHB in Dortmund. Der neue Verantwortliche für die 3. Ligen, Andreas Tiemann (Hille), hält es zwar für wahrscheinlich, dass die NRW-Teams vereint im Westen bleiben. 

„Allerdings müssen da bundesweit so viele Dinge beachtet werden“, sagt er, „da muss man erst mal sehen, was am 16. Juni beschlossen werden wird.“ Verabschiedet hat sich am Samstag aus der 3. Liga die HSG Konstanz. Die Handballer vom Bodensee gewannen das Relegationsrückspiel gegen den Nordmeister HC Empor Rostock 33:29 und haben nach dem 31:31 im Hinspiel den Aufstieg sicher. Die Empor-Handballer verbleiben als Drittliga-Meister in der 3. Liga – eine bittere Neuerung... Die Rostocker waren in der 1. Relegationsrunde hauchdünn am Westmeister HSG Krefeld gescheitert. 

In der 2. Bundesliga steht nach den HC Rhein Vikings, dem VfL Eintracht Hagen, dem Dessau-Roßlauer HV und dem TV Großwallstadt mit dem Wilhelmshavener HV der fünfte Absteiger fest. Bayer Dormagen hat sich mit einem Punkt in Lingen ebenso gerettet wie der TV Emsdetten mit dem Sieg beim TuS Ferndorf. 

Der MTV Rheinwacht Dinslaken als Meister der Nordrhein-Regionalliga und potenzielles 15. NRW-Team scheiterte am Samstag auch in der 2. Relegationsrunde. Mit einem Sieg gegen den TV Kirchzell hätte es für Rang zwei in der Gruppe gereicht. Doch die Handballer vom Niederrhein unterlagen 20:24. Damit sind in dieser Gruppe der HSC Bad Neustadt und Kirchzell aufgestiegen. In der Nachbargruppe schaffte der OHV Aurich durch einen 26:22-Sieg beim TuS Vinnhorst in Hannover den Sprung auf den Aufstiegszug. Vinnhorst und Aurich spielen in der nächsten Saison in der 3. Liga. In dieser Gruppe scheiterte der Stralsunder HV. 

640 Kilometer für zwei Freundschaftsspiele

So sind Dinslaken und Stralsund nicht nur die Viertliga-Meister, deren Meistertitel nicht zum Aufstieg reichen werden. Sie sind auch die zwei Teams, die die wahrscheinlich unnötigsten Spiele des Junis gegeneinander bestreiten müssen. In der 3. Relegationsrunde treffen sie in Hin- und Rückspiel aufeinander, um die Rangfolge für mögliche Nachrücker im Fälle von Rückzügen auszuspielen. Rückzüge allerdings sind alles andere als wahrscheinlich. 

Es warten am 8. und am 10. Juni zwei Freundschaftsspiele mit 640 Kilometern Anfahrtsweg. So wird der Spielbetrieb rund um die 3. Liga 2018/19 genau einen Tag vor dem Start der SGSH Dragons in die Vorbereitung 2019/20 (Dienstag, 11. Juni) zu Ende gehen.

Die 14 NRW-Teams: VfL Eintracht Hagen, HC Rhein Vikings, SGSH Dragons, HSG Bergische Panther, TuS Spenge, Longericher SC Köln, VfL Gummersbach II, TSV GWD Minden II, Leichlinger TV, Ahlener SG, SG Menden Sauerland Wölfe, TuS Volmetal, Team HandbALL Lippe II, LIT Tribe Germania Nordhemmern

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