Florian Kehrmann zu Gast in der Sporthalle Löh

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Trifft mit der SGSH auf die HSG Lemgo II: Linkshänder-Neuzugang Julian Mayer.

SCHALKSMÜHLE -  Ein interessanter Vergleich wartet am Sonntagnachmittag auf den Neu-Drittligisten SG Schalksmühle-Halver: Um 16 Uhr ist die HSG Lemgo II zu Gast in der Sporthalle Löh. Die Gäste aus dem Lipperland wollen mit dem Gastspiel eine normale Auswärtstour simulieren.

Die SGSH trifft ihrerseits auf einen gestandenen Drittligisten, der aus dem selben Landesverband kommt, aber vom DHB erneut in die Nordstaffel eingruppiert worden ist und bis nach Mecklenburg reisen darf.

In dieser Nordstaffel belegten die Ostwestfalen in der vergangenen Saison mit 31:29-Punkten den achten Platz. In der Drittklassigkeit hat die HSG Handball Lemgo den Bundesliga-Unterbau gut etabliert. In dieser Spielzeit wird weiter verjüngt. In der abgelaufenen Saison spielte die Lemgoer A-Jugend die Finalrunde um die Deutsche Meisterschaft. Fünf Spieler aus dem Jugendkader sind nun fürs Drittliga-Team vorgesehen. Das hat einen neuen Trainer: Nils Pfannenschmidt, der inzwischen das Bundesliga-Team coacht, hat die Verantwortung an einen großen Namen abgegeben: Florian Kehrmann. Der Weltmeister von 2007, einer der besten Rechtsaußen, die es im deutschen Handball gegeben hat, tritt seine erste Trainer-Stelle an, bei der er alleinverantwortlich ist.

Weiterhin ohne Jan Stuhldreher

Ein interessanter Gast, gegen den es für die SGSH darum gehen wird, in der Vorbereitung einen Schritt weiterzukommen. Das Handicap, dass keiner der beiden Spielmacher zur Verfügung steht, bleibt. Zwar kehrt Jan Stuhldreher heute von der Wangerooge-Freizeit zurück. „Er wird aber auf gar keinen Fall spielen“, sagt Co-Trainer Axel Meyrich, der am Sonntag wie zuletzt in Essen alleine fürs Team verantwortlich ist. Mathias Grasediek weilt noch am Gardasee.

Noch offen ist, ob es bei Maciej Dmytruszynski nach seiner Mittelohr-Entzündung zu einem Einsatz reichen wird. Axel Meyrich geht derzeit eher davon aus, dass der Kader zur Verfügung stehen wird, der sich zuletzt beim Zweitligisten TuSEM Essen gut verkauft hat und der auch am Donnerstagabend in der Sauna am Löh zweieinhalb Stunden sehr gut trainiert hat. So gut, dass Meyrich dem Team für Freitagabend angesichts der Wetterprognosen freigab.

„Wir haben am schnellen Umschalten gearbeitet“, sagt Meyrich und meint sowohl das Gegenstoßspiel nach Ballgewinnen als auch die Rückzugsphase nach Ballverlusten. Außerdem erwartet der Coach von seinen Schützlingen noch mehr Bereitschaft, in der Abwehr nach dem Heraustreten wieder nach hinten zu arbeiten. Die Ergebnisse der Trainingswoche würde er gerne in der Leistung gegen die HSG Lemgo II ablesen können. Das Ergebnis ist dabei sekundär.

Thomas Machatzke

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