Feldmann meldet sich bei der Generalprobe zurück

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Wieder da, wenn auch noch nicht zu 100 Prozent: SGSH-Spielmacher Christian Feldmann.

SCHALKSMÜHLE -  Die Generalprobe fürs Drittliga-Comeback gegen Hagen war keine Partie, die sich einen Platz im Langzeitgedächntnis der Verantwortlichen sichern wird. 23:18 (12:12) besiegte die SG Schalksmühle-Halver am Freitagabend die Bergischen Panther. Mathias Grasediek nannte das Geschehen ohne Rücksicht auf Plattitüden-Alarm ein „Muster ohne Wert“.

In der ersten Halbzeit startete die SGSH zwar gut (2:0, 4.), doch was folgte, war überaus mühsam. Die Panther erwiesen sich als Gegner, der zwar mit einem Rumpfteam an die Volme gekommen war, dafür aber zäh um jeden Ball kämpfte. Mit geduldigen Spiel bis an die Schmerzgrenze heran fanden die Gäste so immer wieder ihren Kreisläufer Torben Schneider. Ein Umstand, der kein Kompliment für die SGSH-Abwehr sein konnte. Mathias Grasediek stellte bald um – vom 6:0- auf ein 3:2:1-System, doch Ballgewinne blieben rar und waren meist den Paraden vom wieder guten Mareks Skabeikis geschuldet. Auf der anderen Seite machte aber auch Ex-SGSH-Keeper Damian Bungart seinen alten Teamkameraden das Leben schwer. Beim 8:10 (23.) setzte sich der Gast sogar kurzzeitig ab, bis zur Pause beim 11:11 war aber alles offen.

So war die 20. Minute die bemerkenswerteste: In der 20. Minute kehrte der Denker und Lenker des SGSH-Spiels unerwartet aufs Feld zurück: Das mit Szenenapplaus bedachte Comeback von Christian Feldmann nach seiner Daumenverletzung überraschte. Damit war eigentlich erst tief im September zu rechnen gewesen. „Wir wollten es probieren – für ein paar halbernste Minuten, aber das ist noch weit weg von Meisterschafts-Tauglichkeit“, stellte Mathias Grasediek fest. In Hagen wird man es trotzdem mit Interesse registrieren.

Dem 11:11 zur Pause folgte ein zweiter Durchgang mit konsequenteren Hausherren und einem langsam abbauenden Gast, bei dem am Ende mit Kluge, Faust und Ueberholz drei Verletzte die Bank drückten. Mehr wäre schwierig geworden – die Panther spielten auf letzter Rille.

Die SGSH führte da freilich bereits deutlich. Ein aufmerksamer Formella im Tor, ein über den Gegenstoß starker Brauckmann (5) und ein aus dem Rückraum torhungriger Herzog (5/1) hatten die Richtung vorgegeben – über 16:13 (40.) ging es bis zum 21:15 (47.). Der Rest war wieder zäh. „Enttäuscht von der Einstellung“, zeigte sich Grasediek am Ende. Für die letzte Trainingswoche und den Start muss das nicht schlecht sein.

Thomas Machatzke

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