Auf die SGSH wartet die längste Reise der Saison

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Die Abwehr ist auch diesmal wieder das A und O für die SGSH.

Schalksmühle - Am ersten Samstag in den Osterferien wartet auf Handball-Drittligist SG Schalksmühle-Halver die längste Reise der Saison: Um 18 Uhr ist das Grasediek-Team am Samstag beim SV 64 Zweibrücken in der Rheinpfalz zu Gast.

Von Thomas Machatzke 

Nicht nur sportlich, auch logistisch ist die Planung des 26. Spieltags eine ordentliche Herausforderung. „Man will ja nicht fünf Stunden lang im Bus sitzen“, sagt Grasediek, dessen Schützlinge Fahrten dieser Länge eher nicht gewohnt sind. 360 Kilometer sind es von Schalksmühle bis nach Zweibrücken. Zwischen 9.30 Uhr und 10 Uhr soll es an der Volme losgehen, ein Mittagessen im Großraum Frankfurt soll die gewünschte Zäsur darstellen. Zwischen 16 Uhr und 16.30 Uhr ist die Ankunft geplant.

„Als Zweibrücken in der Hinrunde bei uns war, steckte ihnen diese Fahrt auch in den Beinen“, sagt Grasediek, „in der ersten Halbzeit sind sie gar nicht ins Spiel gekommen. Wir müssen sehen, dass wir gerade in der ersten Halbzeit hellwach sind.“ Der Plan für den Samstag ist klar definiert: Zwei Pluspunkte sollen es für die SGSH sein, damit auch theoretisch alle Restzweifel am Verbleib in der 3. Liga ausgeräumt werden können, nachdem dies praktisch eigentlich schon am Vorwochenende durch den Kantersieg gegen den Soester TV recht eindrucksvoll geschehen ist. Der Deutsche mag es gerne sicher. Ein Sieg soll zu Ostern ein Gefühl der absoluten Sicherheit in dieser Frage vermitteln.

Der Neuling aus der Rheinpfalz allerdings ist ein Gegner, der zwar im Gesamtbild sympathisch, auf dem Parkett aber eher unangenehm daherkommt. „Durch ihr antizipatives Abwehrspiel stören sie den Rhythmus des Gegners sehr effektiv“, sagt SGSH-Trainer Mathias Grasediek, „sie lassen kein geordnetes Spiel zu. Dafür war die Partie gegen Soest eine gute Vorbereitung – allerdings spielt Zweibrücken dies mit einer ganz anderen Qualität. Gute Abwehr, guter Torwart, guter Gegenstoß – da werden wir sehr aufpassen müssen.“

Das Personal ist weiter knapp

Personell sieht es bei der SGSH nicht viel besser aus als im Soest-Spiel. Neben dem langzeitverletzten Diehl werden wohl auch wieder Christian Feldmann (Schulterprobleme) und Marc Oberste (Rückenprobleme) fehlen. „Am Montag hat Christian Feldmann es im Training leicht versucht, aber selbst bei den Übungen ohne Ball hat sich die Schulter gemeldet“, sagt Grasediek, „ich glaube nicht, dass es schon etwas werden wird. Bei Maciej Dmytruszynski sind Fortschritte zu verzeichnen – er wird in der Abwehr auf jeden Fall spielen, und vielleicht reicht es auch für ein paar Minuten im Angriff.“ Ein weiteres Sorgenkind ist Rechtsaußen Achim Jansen – der Linkshänder klagt wie Feldmann über Probleme im Schulterbereich. Ein MRT-Termin in dieser Woche sollte eine genauere Diagnose bringen. Die allerdings steht bis jetzt noch aus. Ergänzungen aus der Reserve wird es nicht geben.

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