Elf neue Spieler-Schiedsrichter im Handballkreis Lenne-Sieg

Nun auch als Schiedsrichter aktiv: Trainer-Urgestein Hansi Binder vom TuS Grünenbaum.

SCHALKSMÜHLE -  Der Handballkreis hat fünfeinhalb neue Schiedsrichter: Am Samstag bildete Roland Janson in der Jahnhalle in Schalksmühle zwölf neue Spieler-Schiedsrichter – elf aus dem Kreis Lenne-Sieg und einen aus dem Nachbarkreis Iserlohn/Arnsberg – aus. „Damit können wir sehr zufrieden sein“, freute sich Janson.

Auf dem beschrittenen Weg, auch mit „Spieler-Schiedsrichtern“ dem Schiedsrichterproblem im Kreis Lenne-Sieg beizukommen, ist damit die erste Etappe erreicht. „Das einzig nicht so Erfreuliche war die Tatsache, dass drei angemeldete Teilnehmer aus dem Kreis Iserlohn/Arnsberg unentschuldigt nicht erschienen sind“, stellte Janson fest. So unterrichtete er genau ein Dutzend neuer Referees und ging mit ihnen im Laufe des Tages noch einmal zahlreiche Regelfragen aus der Praxis durch.

Der Vorteil beim Spieler-Schiedsrichter ist, dass keine Komplett-Ausbildung mehr nötig ist. Da ein Spieler-Schiedsrichter mindestens fünf Jahre lang gespielt haben muss, geht der Kreis von einer gewissen Regel-Grundkenntnis aus. Der Nachteil ist, dass Spieler-Schiedsrichter nur sieben Spiele pro Saison pfeifen müssen. Sie werden den Vereinen deshalb als „halbe Schiedsrichter“ aufs Kontingent angerechnet. „Allerdings haben wir angeboten, dass die Schiedsrichter auch komplett angerechnet werden können, wenn sie es hinbekommen, 14 Spiele zu pfeifen“, sagt Janson, „wenn ich auf die Doppel-Ansetzungen schaue, sollte das eigentlich kein Problem sein. Nur: Sie müssen wollen...“

Die neuen Referees sind ab sofort für den Spielbetrieb eingeplant. In der Kreisklasse Nord zum Beispiel waren noch Spielansetzungen offen. Die älteren, erfahreneren Unparteiischen sollen bis zur Kreisliga A pfeifen. Elf neue Spieler-Schiedsrichter bedeuten in der Theorie: 77 Spiele auf Kreisebene werden abgedeckt. „Das hilft uns schon sehr“, sagt Roland Janson.

Neues Gespann: Krass/Bachmann

Von den elf Novizen kommen sieben aus dem Altkreis Lüdenscheid. Zwei sind „alte Bekannte“ in der Schiedsrichtergilde: Die HSG Lüdenscheid hatte mit Michael Katte und Kai-Uwe Brüggendieck zwei Ex-Referees nach Schalksmühle geschickt – Brüggendieck soll mit Marvin Kapp ein Gespann bilden. Der TuS Grünenbaum stellte mit Hansi Binder ein Trainer-Urgestein. Binder soll mit Frank Neise, der am Samstag ebenfalls die Ausbildung machte, pfeifen. Dazu kam mit Dirk Kuhnhold und Christian Kontowski ein Duo des TuS Neuenrade, das auch ein Gespann bildet. Die SGSH stellte Patrick Rutenbeck – Rutenbeck will mit Arnd Pielhau im Gespann pfeifen. Komplettiert wird die Gilde der Neu-Schiedsrichter durch Rolf Benninghaus, Ali Bivolaku und Klaus Krass von der SG Attendorn/Ennest sowie Vanessa Bachmann (Drolshagen). Trainer-Dauerbrenner Krass und die Oberliga-Torfrau aus Drolshagen werden nun als Gespann eingesetzt.

Thomas Machatzke

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