Handball: Westfalencup

Die perfekte Einstimmung

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Die HSV Plettenberg/Werdohl bittet am Samstag und Sonntag zum Westfalencup in die Sporthalle Riesei.

Werdohl - Die Sommerferien sind vorbei, und auch die Saisonvorbereitung neigt sich für die Nachwuchshandballer ihrem Ende entgegen.

Ab dem zweiten September-Wochenende werden wieder Punkte vergeben. Zur Einstimmung auf die neue Serie bittet die HSV Plettenberg/Werdohl am Samstag und Sonntag in die Sporthalle Riesei. Serviert werden soll beim Westfalencup für die männliche C- und B-Jugend einmal mehr anspruchsvoller Jugendhandball. Der Startschuss für dieses Vorbereitungsturnier eine Woche vor dem Saisonauftakt fällt am Samstag um 14 Uhr. Mit den C-Jugenden der HSV Plettenberg, SV Teutonia Riemke, TuS Volmetal, TV Olpe und HSG Herdecke/Ende gehen fünf Teams ins Rennen, die sich allesamt für die Oberliga-Vorrunde qualifizieren konnten. 

Gespielt wird nach dem Modus „jeder gegen jeden“, die Spielzeit pro Partie beträgt 1x20 Minuten. Favorit in diesem vielversprechenden Feld, aber wohl auch in der Oberliga-Vorrundengruppe 5, ist der Nachwuchs des TuS Volmetal. Die Hagener hatten mehrheitlich mit Jungjahrgängen das Ticket für die Oberliga-Vorrunde gelöst und gehen mit einem eingespielten Team, das noch punktuell verstärkt worden ist, an den Start. „Volmetal spielt zu 90 Prozent mit Altjahrgängen, hat eine sehr starke Truppe und betreibt hohen Aufwand. Sie sind der klare Favorit“, sagt Mario Hurlbrink. 

Der Trainer der HSV-C-Jugend freut sich auf das Kräftemessen am Samstag und sieht das Turnier als ideale Einstimmung auf den Punktspielbetrieb. Das Team der Plettenberger und Werdohler bereitet sich seit zwei Wochen intensiv auf die neue Spielzeit vor und besteht – mit Ausnahme dreier Altjahrgänge – überwiegend aus Spielern, die in der Vorsaison noch in der D-Jugend auf Torejagd gegangen waren. Sieben Mannschaften sind es, die am Sonntag ab 10 Uhr in der Konkurrenz der männlichen B-Jugend um den Turniersieg spielen werden. 

Und bei allen sieben Teams handelt es sich um Verbandsligisten – nämlich TuS Ferndorf, SGSH Dragons Juniors, VfL Eintracht Hagen II, JSG Eiserfeld-Siegen, Letmather TV II, SG Menden Sauerland Wölfe und freilich die gastgebende HSV Plettenberg/Werdohl. Gespielt wird ebenfalls nach dem Modus „jeder gegen jeden“, die Spielzeit allerdings beträgt angesichts der Flut an Partien 1x15 Minuten. 

„Es ist eine Woche vor Saisonstart genau die richtige Vorbereitung. Wir spielen gegen Mannschaften, die alle in der Serie unsere Gegner sein werden“, sagt HSV-Trainer Sven Gierse, der mit der C-Jugend in der vergangenen Saison Verbandsligameister wurde. Die neue B-Jugend der Lennetaler setzt sich zum Großteil aus eben dieser Meistermannschaft zusammen, hinzu kommen noch drei Altjahrgänge. Die HSV stellt also eine recht junge Truppe, für die das Turnier in eigener Halle eine Woche vor dem ersten Meisterschaftsspiel gegen die HSG Herdecke/Ende eine willkommene Standortbestimmung sein wird. 

Wenn es einen Favoriten in diesem Feld gibt, dann dürfte es der Nachwuchs des TuS Ferndorf sein. Die ambitionierte Truppe aus Kreuztal hatte eigentlich die Oberliga und damit die höchste Spielklasse im Handballverband Westfalen angepeilt, verpasste dieses gesteckte Ziel aber ebenso wie der „Drachennachwuchs“ aus Halver und Schalksmühle und wie das junge „Wolfsrudel“ aus Menden.

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