Danilo Lekovic führt die HSV zum Sieg

Jubel um Danilo Lekovic (Nummer 11): Der Serbe zeigte beim Heimsieg der HSV Plettenberg/Werdohl, wie wichtig er während des Saisonfinales sein kann. Foto: Jentzsch

Plettenberg - Manchmal sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Abpfiff nach 60 spannenden Minuten, nachdem Gäste-Torjäger Mazur den letzten Wurf der Partie nicht im HSV-Gehäuse unterbringen konnte. Während sich HSV-Trainer Friedhelm Ziel die Haare rauft und kaum glauben kann, dass es trotz einer schwachen Teamleistung zu einem 26:25 (13:11)-Sieg gegen den HSC Haltern-Sythen gereicht hat, wissen die Akteure, beim wem sie sich bedanken müssen: Neuzugang Danilo Lekovic war der Mann des Abends im Dress der HSV Plettenberg/Werdohl.

Von Markus Jentzsch

Der Serbe war einer der wenigen Lichtblicke im immens wichtigen Heimspiel des Handball-Verbandsligisten. Zehn Treffer und ein paar wunderbare Anspiele standen am Ende für den Linkshänder zu Buche.

Die HSV fand gut ins Spiel, angetrieben von Lekovic wirkte der Gastgeber selbstsicher und zielstrebig. Beim 12:7 lagen die Hausherren erstmals deutlich vorn, hätten in dieser Phase vielleicht schon eine kleine Vorentscheidung erzwingen können. Vier Treffer in Folge, drei davon von „Interimskreisläufer“ Mazur, und der HSC war beim 12:11 wieder dran.

Gastgeber kann Vorsprung nicht halten

Dieses Spielchen wiederholte sich im zweiten Durchgang. 24:19 lag die HSV fünf Minuten vor dem Abpfiff vorn, verlor dann völlig den Faden. Ballverluste, Fehlwürfe und technische Fehler trieben Haltern in einen Aufwind. In der 59. Minute fiel dann der fällige 24:23-Anschluss, den nur HSV-Torwart Kämmerer mit einigen Paraden nach hinten verschoben hatte.

Im Endspurt geht es Schlag auf Schlag

Im Endspurt ging es Schlag auf Schlag. Lekovic und van der Hurk, der erst in der Schlussphase den Schalter umlegte, hielten die HSV beim 25:23 und 26:24 vorn. Mazur verkürzte nochmals (26:25) und bekam Sekunden vor dem Abpfiff eine letzte Chance – die er zum Glück für die Ziel-Sieben vergab. Ein ebenso glücklicher wie bedeutender Sieg im Abstiegskampf. Und ein starker Lekovic, der verdeutlichte, wie wichtig er während des Saisonfinales für Plettenberg/Werdohl sein kann.

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