SGSH zeigt erhoffte Reaktion auf erste Pleite

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Zwei Garanten für den SGSH-Heimsieg gegen die HSG Menden-Lendringsen: Torhüter Mareks Skabeikis und Kreisläufer Daniel Buff. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Im märkischen Derby gegen die HSG Menden-Lendringsen hat Handball-Oberligist SG Schalksmühle-Halver am Sonntagabend die erhoffte Reaktion auf die erste Saisonpleite in Ahlen gezeigt. Am Löh setzte sich der Tabellenführer nach einem völlig verpatzten Start souverän mit 31:26 (15:11) durch. Mann des Spiels war Keeper Mareks Skabeikis, der den Gästen mit zahlreichen Paraden den Nerv zog.

Dabei hatte die Partie für die Mendener viel besser begonnen als erhofft: Weil sich Jan Stuhldreher als Spielmacher früh drei Ballverluste erlaubte, zudem Buff (Latte) und Gutmanis (Latte und Pfosten binnen weniger Sekunden) nur Aluminium trafen, durfte die HSG bis zur achten Minute vier Gegenstöße laufen. Wunderlich (3), Loos und Bekston per Unterarm-Wurf schraubten das Ergebnis auf 5:0 (8.). Trotzdem verzichtete Trainer Mathias Grasediek auf das eigentlich fällige Timeout. Stuhldreher machte von sich aus Platz für Feldmann (9.), Torwart Skabeikis parierte Voglers Siebenmeter, der Ex-Mendener Brauckmann erzielte binnen vier Minuten die ersten drei von ingesamt sechs Treffern, Oberste (knickte um und musste über weite Strecken passen) erzielte nach Buffs Ausgleich die erste Führung (17. 7:6).

Nur noch einmal konterte die HSG zum 8:9 (19.), dann wendete sich das Blatt endgültig zu Gunsten der Hausherren. Denn die Abschlussquote der Wißuwa-Sieben wurde immer schlechter: Sasse jagte das Leder von der Marke an die Oberkante der Latte, Heunemann traf nur den Pfosten und wurde von Skabeikis düpiert – beim 13:10 (26.) hatte die SGSH die Auszeit provoziert und baute ihre Führung zur Pause sogar noch auf vier Tore aus.

Auf der Torwartposition hatten die Gastgeber auch in Durchgang zwei ein eklatantes Plus auf ihrer Seite, denn während Skabeikis auch noch drei Gegenstöße vereitelte, bekam der für Peichert eingewechselte Routinier Hering keine Hand an den Ball. Buff schraubte das Resultat in Minute 40 per Konter auf 22:15, fortan bewegte sich das SGSH-Polster immer im Bereich von mindestens drei (49. 24:21) bis maximal sechs Treffern (56. 29:23).

Beim Gast war Linkshänder Genau im Rückraum zu sehr auf sich alleine gestellt. Von den Außenpositionen kassierte Schalksmühle-Halver nur ein einziges Gegentor, passabel war bei der HSG allenfalls noch das Kreisläuferspiel mit Heunemann. Mathias Grasediek durfte sich in der Endphase nicht nur frühzeitig auf beide Punkte freuen, sondern auch noch über sehenswerte Tore von Florian Diehl und Kevin Herzog.

Schon am Vorabend sorgte das 27:27-Remis von Verfolger Ahlen in Bergkamen für gute Laune – den Rest erledigte die SGSH höchst selbst. ▪ Lars Becker

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