Handball, 3. Liga D

Noch fünf Teams mit weißer Weste - und die SGSH gehört dazu

SGSH-Akteur Fabian Hecker traf gegen Menden dreimal.
+
SGSH-Akteur Fabian Hecker traf gegen Menden dreimal.

Nach zwei Spieltagen darf dem Handball-Drittligisten SGSH Dragons der Blick aufs Klassement der 3. Liga D gefallen. Zwei Siege, 4:0 Punkte, Start geglückt.

Schalksmühle – Nun gibt es mit der HSG Krefeld, den Bergischen Panthern, Eintracht Baunatal und dem am Samstag beim TuS Volmetal siegreichen TuS Opladen noch vier weitere Teams, die mit blütenweißer Weste dastehen, aber sei’s drum: Sowohl die Volmetaler, gegen die die SGSH im Jahr 2021 eine 1,5:2,5-Bilanz in Test- und Turnierspielen zu Buche stehen hat, als auch der so hoch gehandelte Longericher SC zum Beispiel sind noch punktlos und damit erkleckliche vier Punkte zurück. Grund für erste Zufriedenheit ist also nicht von der Hand zu weisen.

Dass beim 23:19-Derbysieg am Freitag in Menden vieles sehr zäh war, Trainer Mark Schmetz schob es auch ein bisschen auf die Umstände. „Der ungewohnte Freitagabend-Termin, eine mühsame Anfahrt mit vielen Staus“, zählte der Niederländer auf, „dann kommen wir gut ins Spiel und verlieren nach der längeren Verletzungspause komplett den Faden. Und dann noch das 7:6-Spiel der Mendener. Wir haben dagegen sehr gut verteidigt, aber sie suchen halt immer sehr, sehr lange den Kreis, machen das Spiel breit und langsam. Und dadurch sind wir gar nicht mehr in unser Spiel gekommen…“

Jannack gegen sein Ex-Team in Topform

Am Ende fiel diese Analyse nicht so schwer bei zwei Pluspunkten im Gepäck. Leichter jedenfalls als seinem Gegenüber Ingo Stary, dessen Team beide etatmäßigen Spielmacher hatte ersetzen müssen, das Bilanzieren. Dass die Mendener vor diesem Hintergrund überhaupt für Zählbares in Frage kamen, lag an einer kämpferisch ganz starken Performance, aber auch am guten Luca Jannack im Tor. Ein Keeper gegen seinen Ex-Klub in Topform – so kann es immer unangenehm werden für den Ex-Klub… „Letztlich sind 19 Tore aber einfach zu wenig“, stellte Stary fest, „wir bekommen am Ende eine Zeitstrafe, die wir nicht bekommen dürfen, und nutzen unsere guten Chancen nicht. Dann reicht es nicht…“

Der SGSH war’s recht im kleinen Hexenkessel am Habicht (Schmetz: „Lieber eine kleine, volle Halle als eine große, leere Halle…). Das erste Derby ist abgehakt, das nächste steht am Samstag an der Mühlenstraße vor der Tür, dann um 19.30 Uhr gegen TuS Volmetal. Mit vier Punkten im Rücken und einer offenen Rechnung im Hinterkopf: Zwei Niederlagen und ein Unentschieden in vier Aufeinandertreffen zuletzt – diese Bilanz soll am Samstag ohne Wenn und Aber aufpoliert werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare