Handballkreis Lenne-Sieg

Kreisvorstand befragt Vereine zum gewünschten Corona-Krisenmanagement

+
Wie es in der Kreisliga-A-Saison weitergeht, will der Handballkreis Lenne-Sieg nach den Herbstferien entscheiden.

Kreisgebiet - Der Vorstand des Handballkreises Lenne-Sieg hat aufgrund der bundesweit wieder stark steigenden Corona-Infektionszahlen seine Vereine angeschrieben und eine „flexible Anpassung unseres Spielbetriebs an die Verordnungslage und die bestehenden Risiken“ in Aussicht gestellt.

„Im Vordergrund müssen aus Sicht des Vorstands des Handballkreises Lenne-Sieg der Gesundheitsschutz und die Rücksichtnahme auf die Interessen der Risikogruppen stehen...“, heißt es, „insbesondere im Gebiet des Kreises Olpe ist die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen je 100 000 Einwohner über die kritische Marke von 50 gestiegen. Angesichts dessen sind Bedenken gegen das Stattfinden von Handballspielen als Kontaktsport durchaus nachvollziehbar." 

Weiter schreibt der Kreis: "Von Seiten des Handballkreises Lenne-Sieg soll niemand gezwungen werden, trotz solcher Bedenken an Handballspielen auf Kreisebene als Spieler, Betreuer oder in sonstiger Funktion teilzunehmen. Sollten daher Vereine ein vom Handballkreis Lenne-Sieg angesetztes Spiel gegen eine Mannschaft aus einem Risiko-Gebiet oder aufgrund von Corona-Verdachtsfällen nicht durchführen wollen, können sie bei der spielleitenden Stelle eine Spielverlegung beantragen... Eine Anpassung der Spielmodi für den Fall, dass eine Nachholung sich als unmöglich erweist, bleibt vorbehalten. Ebenso können Schiedsrichter, die eine Ansetzung in einem Risiko-Gebiet oder unter Beteiligung einer aus einem Risiko-Gebiet stammenden Mannschaft nicht wahrnehmen möchten, diese zurückgeben. Wir möchten also derzeit versuchen, allen, die daran interessiert sind, eine Teilnahme am Spielbetrieb zu ermöglichen, dazu aber niemanden zwingen. Dabei ist von entscheidender Bedeutung, dass alle Beteiligten dazu bereit sind, Rücksicht zu nehmen und die vorgesehenen Schutzmaßnahmen auch tatsächlich konsequent umzusetzen...“ 

Start des Jugendspielbetriebs könnte ausgesetzt werden

Diese Vorgehensweisen soll allerdings keinesfalls über die Köpfe der Vereine hinweg entschieden und praktiziert werden. Daher bittet der Kreisvorstand die Vereine um eine kurzfristige Rückmeldung, ob insoweit aus Sicht der Betroffenen diesbezüglich Konsens besteht oder eine andere Vorgehensweise vorzugswürdig erscheint. 

Insbesondere weil nach Ende der Herbstferien auch der Spielbetrieb im Bereich der Jugend beginnen soll, möchte der Kreisvorstand über das weitere aktuelle Vorgehen möglichst bis zum 25. Oktober entscheiden und bittet um Rückmeldung bis zum 23. Oktober – auch dazu, ob überhaupt der Jugendspielbetrieb dann aufgenommen oder zunächst ausgesetzt werden soll.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare