20:24-Heimniederlage gegen die HSG Krefeld

Krefelder Bollwerk ist am Ende zu mächtig für SGSH

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SGSH-Youngster Moritz Eigenbrodt wurde phasenweise für Lutz Weßeling eingewechselt, konnte seine Geschwindigkeit aber nur selten ausspielen.

Halver - Zur Halbzeit sah es noch richtig gut aus für Handball-Drittligist SG Schalksmühle-Halver, in der 41. Minute warf Julian Mayer den Gastgeber in der Partie gegen den Tabellenzweiten HSG Krefeld noch einmal zum 20:19 in Front. Allerdings: Es sollte das letzte SGSH-Tor des Samstagabends bleiben. Zwei Minuten später lagen die Rheinländer im Sauerland wieder in Führung, brachten schließlich ein 24:20 (14:15) über den Zielstrich.

Gegenüber der Pleite beim Tabellenletzten ATSV Habenhausen präsentierten sich die Schalksmühler und Halveraner „um 180 Grad gedreht“. Die Abwehr vor dem starken Nicholas Plessers arbeitete konzentriert, im Angriff lief der Ball bei der SGSH flüssig. So legten die Rot-Weißen ein 2:0 vor (2.), überraschten die HSG mit einem 6:3-Vorsprung (9.).

Die Mast-Sieben legte eine Schippe drauf: Fünf Tore in Serie bedeuteten einen 6:8-Zwischenstand (16.). Immer wieder sperrten die Krefelder den Weg für Maik Schneider frei, so dass der Linkshänder über Halbrechts aus der Nahdistanz abschließen konnte. Doch das 9:12 (22.) beziehungsweise 11:14 (25.) sollte keinen Bestand haben. Malte Müller, Lutz Weßeling und dann zweimal Dominic Luciano brachten die SGSH zur Halbzeit vor 550 Zuschauern in Front. Und dabei hatte Luciano noch zweimal gänzlich unbedrängt das Torgestänge getroffen...

SGSH unterliegt HSG Krefeld 20:24

Kurzzeitig waren es sogar nochmals zwei Tore Polster für die Hausherren, nämlich beim 17:15 (34.) und 19:17 (38.). Einige schöne Kreisanspiele zeigte das Team von Mathias Grasediek in dieser Phase. Sein Gegenüber Olaf Mast reagierte, beorderte den vorgezogenen Abwehrspieler Moritz Görden nach hinten und ließ 6:0 decken – und der SGSH gelang 19 Minuten lang kein Tor mehr.

HSG-Trainer begeistert von „geiler Abwehr“

Mast entschuldigte sich anschließend sogar, dass es kein schönes Handballspiel geworden sei – aber andererseits hätte ihn die „leidenschaftliche, geile Abwehrarbeit“ seiner Sieben auch regelrecht begeistert. Die Gastgeber kamen einfach nicht mehr an HSG-Torwart Stefan Nippes vorbei, ließen ihrerseits aber auch nur ganz wenig zu: Nach Hannes Hombrinks 20:21 (43.) dauerte es fast elf Minuten, bis David Breuer zum 20:22 nachlegte. Tim Gentges und noch einmal Breuer machten dann den Sack zu.

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