Handball, 3. Liga West

Neuer Teamarzt: Lasarzewski für Lueg

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Mark Wallmann, Geschäftsführer der Spielbetriebs GmbH (links), der Sportliche Leiter Axel Vormann (Zweiter von rechts) und SGSH-Trainer Stefan Neff (rechts) freuten sich, am Montagabend den neuen Teamarzt des Drittligisten, Dr. Bernd Lasarzewski (Zweiter von links) zum Trainingsauftakt am Löh begrüßen zu dürfen. 

Schalksmühle - Handball-Drittligist SG Schalksmühle-Halver geht mit einem neuen Mannschaftsarzt in die Spielzeit 2018/19: Dr. Bernd Lasarzewski, seit 2002 Chefarzt der Sporttraumatologie (Schulter, Ellenbogen und Knie) am Sportklinikum in Lüdenscheid-Hellersen, übernimmt die Nachfolge von Carsten Lueg.

Der langjährige SGSH-Spielmacher Lueg, der bisher in Teilzeit am Medizinischen Versorgungszentrum in Hellersen arbeitete, hat Hellersen verlassen und seinen Tätigkeitsschwerpunkt ganz ins Prävent-Centrum nach Dortmund-Wellinghofen verlegt. So war die SGSH zum Handeln gezwungen, um vor Ort einen Ansprechpartner zu behalten – und fand ihn in Luegs langjährigem Chef, Dr. Bernd Lasarzewski.

„Es ist schlichtweg unsere Aufgabe als Sportklinik, so eine Mannschaft vor Ort zu betreuen“, sagt Lasarzewski, „das ist auch eine Image-Geschichte für die Sportklinik. Ich bin froh, dass Carsten Lueg dies Jahre lang sehr gut gemacht hat. Allerdings sind in dieser Zeit auch schon viele Handballer letztlich von mir operiert worden. Der Handball ist mir also keineswegs fremd…“ 

Eigentlich ist seine sportliche Heimat indes der Fußball. Seit 1992 arbeitet Lasarzewski ehrenamtlich für den Deutschen Fußball-Bund. Seit 1999 ist er Teamarzt der Frauen-Fußball-Nationalmannschaft. Heute ist Lasarzewski beim DFB Leiter der medizinischen Abteilung für den Frauenfußball und Mitglied der Medizinischen Kommission. „Als Kind habe ich auch mal zwei Jahre lang Handball gespielt“, erzählt Lasarzewski am Rande seiner Vorstellung am Montagabend, „Handball ist für mich auf jeden Fall die zweit-interessanteste Sportart, ganz dicht dran am Fußball.“ 

Den Drittliga-Handballern stellte der Lüdenscheider bei seinem Amtsantritt schnelle, unbürokratische Hilfe in Aussicht. Axel Vormann, Sportlicher Leiter des Drittliga-Teams der SGSH, freute sich sichtlich über die neue Lösung. „Wir sind froh und glücklich, dass wir auf diese Art mit der Sportklinik in Hellersen kooperieren können. Wir stellen uns damit in diesem Bereich noch professioneller auf“, erklärte Vormann am Montagabend bei der Vorstellung vor der Mannschaft. 

Dann verabschiedete sich Lasarzewski nach seinem Antrittsbesuch – mit einer Bitte: Zu schnell möchte er dann doch keinen SGSH-Handballer in Hellersen sehen. Mit Verletzungen sollen sich die Neff-Schützlinge erst einmal Zeit lassen.

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