Handball

Drittliga-Meldetermin rückt näher: Verband stellt 72er-Feld am 19. Mai vor

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Die Bergischen Panther und die SGSH Dragons sollten in der neuen Saison zum Stammpersonal im Westen zählen - aber wer kommt dazu?

Schalksmühle – Am Freitag endet die Meldefrist für die 3. Liga im Deutschen Handball-Bund. Welche Vereine sind gut duch die Corona-Krise gekommen? Welche haben arge wirtschaftliche Probleme und verzichten deshalb auf den Start in einer Spielzeit, deren Starttermin bis heute nicht sicher vorhergesagt werden kann?

Die Spieltechniker warten nun auf die Vereine, um dann aus den vorhandenen Meldungen bei den Männern vier 18er-Staffeln (gesamt 72 Drittligisten statt wie bisher 64) zu basteln. Das zeitliche Vorgehen teilte der Verband nun mit. „Die Spielkommission wird die eingegangenen Meldungen am Montagabend, 18. Mai, in einer Telefonkonferenz auswerten", so der Verband zum Verfahren, „eine Information zu den künftigen Drittligisten der Männer und Frauen inklusive Regelaufsteigern aus den Oberligen und Nachrückern wird am Folgetag veröffentlicht." 

Am 19. Mai wird also klar sein, aus welchem Stamm die Staffeln dann zusammengestellt werden – die Einteilung soll dann voraussichtlich im Laufe des Junis erfolgen. Im Handball-Westen, in dem in der vergangenen Saison die Staffeln Nord-West die bisherige Weststaffel abgelöst hatte, gibt es exakt 18 Mannschaften aus NRW, die bei Meldung zum festen Personal gehören bzw. die sich noch Hoffnungen machen. 

Gesetzt sind – bei Meldung – Zweitliga-Absteiger HSG Krefeld, die bisherigen Drittligisten VfL Eintracht Hagen, Longericher SC, SGSH Dragons, TuS Spenge, Team HandbALL Lippe II, HSG Bergische Panther, LIT Tribe Germania (nun als Fusionsteam mit Nettelstedt als Zweitliga-Reserve), GWD Minden II, TuS Volmetal, Leichlinger TV, VfL Gummersbach II, Ahlener SG und SG Menden Sauerland Wölfe sowie die Meister in den höchsten NRW-Spielklassen TuS 82 Opladen (Regionalliga Nordrhein) und ASV Hamm-Westfalen II (Oberliga Westfalen). 

Loxten und Altenhagen auf den Nachrückerrängen sechs und neun

Zu diesen 16 Anwärtern, bei denen ein dickes Fragezeichen hinter der Meldung des Leichlinger TV (Insolvenz der Spielbetriebs GmbH) steht, könnten als Nachrücker aus den Oberligen noch die SF Loxten (Vizemeister Oberliga Westfalen) und TSG Altenhagen-Heepen (Dritter Oberliga Westfalen) kommen. Die Reihenfolge der Nachrücker aus den Oberligen wird nach der Quotientenregelung ermittelt – und zwar nach dem Punkte-Abstand zum Aufsteiger. Da der TV Cloppenburg und Concordia Delitzsch in ihren Ligen punktgleich mit dem Aufsteiger waren, führen sie die Nachrücker-Liste an. Loxten wird in dieser Liste auf Rang sechs geführt, Altenhagen auf Rang neun. 

Da es bundesweit 71 Mannschaften gibt, die bei Meldung fest gesetzt wären (58 „alte“ Drittligisten, zwölf Aufsteiger + Krefeld), gibt es einen sicheren Nachrückerplatz. Alle weiteren Nachrückerplätze kämen durch den Verzicht von einer der 71 Mannschaften zu Stande. Damit Altenhagen noch aufsteigt, müssten also acht der 71 Mannschaften auf ihr Spielrecht in der 3. Liga verzichten.

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