DHB-Magazin

Bewegte Bilder der 3. Liga im Internet

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Drittliga-Emotionen (hier SGSH-Keeper Dominik Formella) gibt es ab sofort auch im Internet zu sehen.

Schalksmühle - Seit Mittwochabend gibt es im Internet bewegte Bilder zur 3. Liga der Handballer. Im Spätsommer angekündigt, seit September vorbereitet, ist nun das Magazin „DHB Timeout – Die 3. Liga“ auf Sendung gegangen. Betrieben wird dieses Projekt vom Deutschen Handball-Bund.

Von Thomas Machatzke 

Unter anderem Bilder vom West-Staffel-Spitzenspiel zwischen Eintracht Hagen und der HSG Krefeld strahlte das Magazin bei seiner Premiere aus. „Das sah schon sehr gut aus“, sagt SGSH-Trainer Mathias Grasediek, der das Projekt grundsätzlich begrüßt.

Intensiv hat sich der Diplom-Sportlehrer aus Herdecke noch nicht mit dem neuen Format beschäftigt, deshalb will er sich noch kein abschließendes Urteil erlauben. „Generell gehört es aber in so einer Klasse dazu, wenn man die finanziellen Möglichkeiten hat“, sagt Grasediek, „wichtig ist allerdings, dass es dann auch von der Qualität her stimmt. Bilder zu übertragen, wie wir Trainer sie von der Sportlounge kennen, die reichen sicher nicht aus.“

Dafür, dass das bereits im Sommer ankündigte Projekt erst jetzt mit Ende der Hinrunde umgesetzt worden ist, hat Grasediek Verständnis. „Es ist total schwierig, so etwas aufzubauen, nicht nur der Kosten wegen“, sagt Grasediek, „da muss man sicherlich etwas Geduld haben.“

Der DHB derweil zeigt sich zufrieden, nun etwas präsentieren zu können, auch wenn das Magazin aktuell noch nicht wie ursprünglich avisiert wöchentlich neue Informationen präsentiert, sondern zunächst im Monats-Rhythmus. „Wir sind froh, dass wir unser Versprechen einlösen und eine neue Kommunikationsplattform für unsere Vereine schaffen können”, sagt DHB-Generalsekretär Mark Schober.

„Es ist wegweisend, dass wir mit dem neuen Magazin eine zeitgemäße Plattform für die 3. Liga geschaffen haben“, sagt Bernhard Bauer, Präsident des DHB, „ohne eine starke und engagierte Partneragentur an unserer Seite wäre so eine neuartige Produktion allerdings nicht möglich gewesen.“ In einer Pressemitteilung des DHB heißt es zum Drittliga-TV-Magazin: „Die Anforderungen und Möglichkeiten haben sich geändert: TV-Sendezeiten sind begrenzt, herkömmliche Kommunikationsmaßnahmen reichen nicht mehr aus, um Aufmerksamkeit zu erregen und Reichweite zu erzeugen.“ Auf der anderen Seite entstünden neue Potenziale: durch Social-Media- und crossmediale Kommunikation. „Die Zukunft der Verbandskommunikation heißt deshalb Reichweite durch Eigenproduktion“, so der DHB.

Zu sehen ist das Magazin über die Website des DHB sowie den DHB-YouTube-Kanal. Als Bewegtbildpartner des DHB plant die Münchener Agentur studio360grad, die monatliche Sendung um sehens- und hörenswerte Elemente zu erweitern und z.B. auch Mitwirkende und Verantwortliche der Drittligisten im Studio zu Wort kommen zu lassen.

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