Vorsprung, Rückstand, Vorsprung – und Remis

Lüdenscheids Phil Lausen stemmte sich gegen die drohende Niederlage, musste sich am Ende aber trotz 29:28-Führung nach 59 Minute mit einer Punkteteilung begnügen. Foto: Krüger

Lüdenscheid - Ein über die kompletten 60 Minuten spannendes Handball-Landesligaspiel zwischen der HSG Lüdenscheid und dem Soester TV II endete am Samstagabend 29:29 (15:14). Nach der Schlusssirene in der Sport-Schriever-Arena jubelten die Gäste, die zwölf Sekunden zuvor durch Schönle zum Ausgleich getroffen hatten – die HSG-Spieler waren nach dem ersten Spiel unter Interimstrainer Detlev Nebert geknickt.

Von Jörg Hellwig

Zudem haderten die Lüdenscheider mit den Schiedsrichtern Maurer/Wulf (Hagen), die bereits nach 28 Minuten HSG-Rückraumspieler Benedikt Walter „rot“ nach der dritten Zeitstrafe zeigten – zwei dieser Zeitstrafen seien aus Hausherren-Sicht zu hart gewesen, hieß es.

Nach „rot“ für Walter kommt Soest auf

Vor der roten Karte hatte die Nebert-Sieben das Geschehen bestimmt, über 6:3 eine 13:9-Führung (23.) herausgeworfen. Nach dem Seitenwechsel beim Stand von 15:14 ging Soest um den neunfachen Torschützen Franke aber erstmals in Führung (15:16, 32.). Die STV-Reserve baute den Vorsprung auf drei Treffer aus (19:22, 43.), ehe sich vor allem Lüdenscheids Lausen (neun Tore) und Kämper (sieben Tore) gegen die drohende Niederlage stemmten. Beide machten aus einem 26:28 (57.) mit ihren Treffern ein 29:28 (59.).

Drei „Alu“-Treffer der HSG in der Schlussphase

Zudem traf Lausen in dieser Phase zweimal den Pfosten, Kahlstadt donnerte das Leder einmal an die Latte – so bekam Soest trotz doppelter Unterzahl in der Schlussphase noch einmal die Chance und nutzte sie durch Schönle zur Punkteteilung, nach der sich beide Teams weiter vorrangig nach unten orientieren müssen.

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