Kampfstarkes Rumpfteam feiert verdienten Sieg

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Nach dieser rüden Abwehraktion ging es hoch her im BGL: Julian Pallasch sah für sein Foul an Falk Baberg die rote Karte – ebenfalls „Rot“ gab es für HSG-Trainer Davor Fath, der sich über das Vergehen ein wenig zu lautstark beschwerte bei den Schiedsrichtern.

Lüdenscheid - Im vorletzten Landesliga-Heimspiel der Saison wurde den gut 100 Zuschauern im Lüdenscheider Bergstadt-Gymnasium noch einmal richtig was geboten. Zwei rote Karten, viel Kampf und Einsatzwillen, zum Teil auch spielerische Elemente. Und am Schluss der intensiven Begegnung stand der verdiente Lohn in Form von zwei Punkten: 31:28 (17:13) rang die HSG Lüdenscheid den VfL Eintracht Hagen III am Samstagabend nieder.

Von Kerstin Hefendehl

Stark ersatzgeschwächt waren beide Teams in das Duell der Tabellen-Mittelfeldnachbarn gegangen. HSG-Coach Fath standen gar nur sieben etatmäßige Feldspieler zur Verfügung, so dass Bieker, Weigt und Lausen den Kader auffüllten. Dennoch übernahmen die Gastgeber direkt das Kommando. Angeführt von Niclas Beckmann und dem starken Kreisläufer Sören Miossec fightete sich die HSG in die Partie. Nach 20 Minuten stand eine 11:5-Führung zu Buche, die Eintracht fand defensiv wie offensiv keine Lösungen. Bis zum Pausenstand von 17:13 hatte die HSG die Partie im Griff.

Nach dem Seitenwechsel wurde es dann allerdings hitzig: Julian Pallasch attackierte Falk Baberg beim Abwehrversuch hart, der HSG-Goalgetter knallte auf den Rücken (31.). Nach kurzer Verletzungspause konnte Baberg weiterspielen – beendet war das Spiel indes für Pallasch, der für sein rüdes Einsteigen ebenso die rote Karte sah wie für HSG-Trainer Davor Fath, der die Attacke gegen seinen Spieler lautstark – nach Gusto der Referees ein wenig zu lautstark – beklagt hatte.

Manndeckung gegen Niclas Beckmann

Danach beruhigten sich die Gemüter wieder, umkämpft blieb die Partie dennoch. Eine Manndeckung gegen Beckmann verurteilte diesen offensiv quasi zur Bedutungslosigkeit, die HSG brauchte einige Zeit, um sich darauf einzustellen. So kam die Eintracht auf 18:19 heran (40.). Insbesondere Baberg und der nun stark aufspielende Daniel Kahlstadt im rechten Rückraum hielten mit wichtigen Treffern ihre Farben zwar knapp, aber beständig in Front. Nach Hoppes Anschlusstreffers zum 27:28 (56.) konterte die HSG geschickt durch Baberg und zweimal Miossec und sicherte sich damit verdient einen 31:28-Heimsieg

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