Duell der „Freischwimmer“ in harzfreier Halle

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Zuletzt gegen den TuS Volmetal II erfolgreichster Schütze der HSG-Landesligamannschaft: der aus der Reserve aufgerückte Rückraum-shooter Phil Lausen.

Lüdenscheid - Der Bus, der mit Spielern und Anhängern am Samstag gegen 16.45 Uhr von der Hohen Steinert losfahren wird, ist komplett ausgebucht, ab 19.30 Uhr möchte die HSG Lüdenscheid dann in der Arnsberger Rundturnhalle mit lautstarker Unterstützung sportliche Taten beim punktgleichen Tabellennachbarn TV Arnsberg folgen lassen.

Von Marc Kusche

Einträchtig liegen die Gastgeber und Bergstädter auf den Rängen acht und neun, und auch die Form- bzw. Ergebniskurve wies zuletzt auffallende Parallelen auf. Die Mannschaft von Trainer Heinz Thomanek ließ ihrem Jahresausklangssieg beim TuS Volmetal II (27:25) am vergangenen Wochenende ein bemerkenswertes 34:30 bei der HSG Schwerte/Westhofen folgen, derweil das Team von Trainer Davor Fath nach dem 22:21-Überraschungscoup beim TuS Wellinghofen am Samstag einen eher unspektakulären 29:20-Sieg gegen Volmetal II feierte. In der Summe haben sich beide Kontrahenten im Kampf um den Klassenerhalt vorerst ein wenig freigeschwommen, von vorzeitiger Entspannung kann indes noch längst keine Rede sein.

Mit einem dritten Sieg in Folge nachzulegen, ist also das Ziel, erschwerend kommt aus HSG-Sicht allerdings dazu, dass in der Arnsberger Halle absolutes Harzverbot besteht. „Darauf haben wir uns unter der Woche aber vorbereitet. Ich denke ohnehin, dass es vor sicherlich stimmungsvoller Kulisse ein offenes Spiele geben wird, in dem die bessere Tagesform letztlich den Ausschlag geben könnte“, sieht Lüdenscheids Co-Trainer Matthias Prumbaum dem Hinrunden-Ausklang recht zuversichtlich entgegen. Gestern Abend sollte ein Videostudium nochmals letzte Aufschlüsse über den TVA geben, bei dem insbesondere Rückraumschütze Berghoff (98 Tore), Kreisläufer Grote (75) sowie Spielmacher Nöh die treibenden Kräfte sind.

Die Gäste, bei denen trotz des klaren Siegs gegen Volmetal II leistungsmäßig noch viel Luft nach oben war, reisen allerdings nicht komplett ins Hochsauerland. Neben dem verletzten Broscheit und Wüllner (wird für die Reserve freigespielt) fallen auch Niegetiet und Füller (jeweils privat verhindert) aus, dafür stößt Bölling wieder dazu.

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