Handball-Landesliga (Männer)

Maurice Duda fällt lange aus

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In der kommenden Saison nicht mehr auf der Bank der HSG Lüdenscheid: Chefcoach Volker Schnippering. 

Lüdenscheid - Zwei Personalien überschatteten das eigentlich komplett geglückte Wochenende der HSG Lüdenscheid, speziell deren Landesligateams. Der Kantersieg (32:18) über HSV Herbede als Einstimmung für die Weihnachtsfeier, der Sprung nicht nur in ein positives Punktekonto, sondern sogar zumindest zwischenzeitlich auf Rang vier – sorgten dennoch für gute Laune im Lager der Bergstädter.

Aber eben nicht vorbehaltlos, denn die Freude über den Jahresheimspiel-Ausklang hatte schon vor dem Anpfiff am Samstagnachmittag in der BGL-Sporthalle kräftige Dämpfer erhalten. Da ist zum einen die Entscheidung der HSG-Verantwortlichen, trotz aktuellen sportlichen Erfolges den Trainerkontrakt mit Chefcoach Volker Schnippering nicht verlängern zu wollen.

Auf Nachfrage zu seiner sportlichen Zukunft bestätigte der Bankchef des Landesligisten, dass ihm vor gut 14 Tagen vom Männer-Abteilungsleiter Niclas Beckmann mitgeteilt worden sei, dass der Klub in der kommenden Saison nicht mehr mit ihm plane. „Das ist alles ganz sauber und ohne böses Blut abgelaufen. Die HSG hofft durch eine Veränderung auf neue Impulse von der Bank“, erklärte Schnippering und zeigte Verständnis: „Eine solche Entscheidung ist vielleicht nach drei Jahren auch nachvollziehbar. Ich denke, dass ich meine Aufgabe, die HSG wieder in ruhige Fahrwasser zu führen, erfüllt habe und bis Saisonende erfüllen werde. Allerdings hätte ich mir für entsprechend höhere Ziele auch eine höhere Trainingsbeteiligung als aktuell gewünscht.“

Wird nach Weihnachten operiert und fälltg lange aus: Maurice Duda.

Wesentlich kurzfristiger greift die zweite Personalie: Die dringend erforderliche und herbeigesehnte Entlastung der Halbschützen Phil Lausen und Niclas Beckmann durch Maurice Duda wird noch lange auf sich warten lassen. Zwar hatte der baumlange Rechtshänder noch vor zwei Wochen auf sein Comeback gegen die Wittener gehofft, doch er fällt nach seiner im ersten Heimspiel erlittenen Sprunggelenkverletzung noch für weitere Monate aus. Denn entgegen erster ärztlicher Diagnosen vor Monaten brachte eine Untersuchung beim Schalksmühler Mannschaftsarzt Carsten Lueg in Hellersen bittere Erkenntnisse zu Tage: Denn neben kompletten Abriss des gesamten Bandapparates liegen auch Knochenabsplitterungen vor. Deshalb muss Duda nach Weihnachten operiert werden und muss seine Rückkehr auf Handballfeld weit nach hinten schieben. Zweifellos eine Hiobsbotschaft für die HSG.

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