Handball, Landesliga

HSG plant mit Hochdruck den direkten Wiederaufstieg

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Niclas Beckmann wird die HSG nach Saisonende verlassen und sich in den Raum Dortmund orientieren.

Lüdenscheid - Seit dem Wochenende ist auch dem verträumtesten Mitglied klar: Die HSG Lüdenscheid wird im Männerhandball in der kommenden Saison erstmals seit ihrem Bestehen um Bezirksligapunkte spielen müssen. Die Planungen dafür laufen bereits auf Hochtouren.

Hinter den Kulissen arbeiten die Verantwortlichen mit den Sportlichen Leitern Felix Kroll und Matthias Skutta an der Spitze bereits mit Volldampf am Team 20/21 mit klarer Vorgabe: „Das Ziel ist der sofortige Wiederaufstieg“, macht Kroll ohne Wenn und Aber deutlich, dass der sportliche Ehrgeiz der HSG keineswegs erlahmt ist, auch wenn er einräumt: „Nach einem Abstieg wird es noch schwieriger, externe Zugänge zu verpflichten.“ 

Beckmann verlässt die HSG

Klar deshalb, dass sich die Sportlichen Leiter neben der Verpflichtung von Heimkehrer Philipp De Bie (wir berichteten) in erster Linie um vorhandenes Potenzial eigener Reihen kümmerten und dabei in Gesprächen auch erfolgreich waren: So haben Marcel Fenner, Julius Hahn, Jan Hirnschal, Ben Schmidt, Phil Bieker, Luan Ferizi, Colin Reid, Jens Ritthaler und nach langer Verletzungspause Robin Plischka bereits für die kommende Saison zugesagt, das „Unternehmen Wiederaufstieg“ in Angriff zu nehmen. 

Verbleibt ein wichtiges Quintett, dessen Zusage noch fehlt: Allen voran Kapitän und Torjäger Phil Lausen, den Kroll und Skutta auf jeden Fall halten wollen. „Wir sind zuversichtlich, die Gespräche positiv abschließen zu können“, meint Kroll, weiß aber auch, dass der Torjäger bei anderen Klubs genauso begehrt ist wie Linkshänder Sascha Pennekamp und Torwart-Talent Tim Stute. „Wir sprechen mit allen, möchten auch Tim und Sascha nach Möglichkeit unbedingt behalten, aber eine Entscheidung steht noch aus.“ Das trifft auch auf Lars Gruber zu, der seine sportliche Zukunft noch offen lässt.

Trainer Nocke soll gehalten werden

Geklärt ist sie dagegen bei einem langjährigen HSG-Macher: Rückraumspieler Niclas Beckmann wird seine Laufbahn bei den Bergstädtern nach Saisonende beenden und sich mehr Aktivitäten in seiner neuen Heimat in Dortmund widmen. „Die Belastung aus Beruf und Sport mit seinen ständigen Anreisen ist ihm einfach zu groß geworden. Dafür muss man Verständnis haben“, bricht Kroll eine Lanze für den 30-Jährigen.

Vollgas gibt die Sportliche Leitung nunmehr in Sachen Weiterverpflichtung von Trainer Stephan Nocke. „Die Mannschaft ist von seiner Arbeit begeistert, obwohl es da schon zur Sache geht und er viel fordert. Wir wollen unbedingt mit ihm weitermachen und forcieren die Gespräche. Eine Entscheidung fällt in Kürze, es sieht gut aus.“

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