HSG: Das Rücklaufverhalten ist das A und O

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Mit der HSG Lüdenscheid gegen Schwerte: Christoph Kämper.

Lüdenscheid - Die Enttäuschung aus der Kluft schütteln und nach vorne schauen: Nur so kann die Devise des Handball-Landesligisten HSG Lüdenscheid vor der Heimpremiere (Freitag, 20 Uhr, Halle am Stadtpark) gegen den Namensvetter HSG Schwerte/Westhofen lauten.

Der Stachel der Enttäuschung der Auftaktniederlage beim TuS Wellinghofen saß allerdings zu Wochenbeginn noch tief im Team von Trainer Volker Schnippering, der seine Mannschaft zur Heimpremiere aber mit einem anderen Gesicht präsentieren möchte. Heißt: Die Zahl der technischen Fehler (deren 16 ! am Lieberfeld) muss unbedingt reduziert werden, wollen die Bergstädter gegen den tempostarken Gast aus Schwerte bestehen.

Schnippering hat die Gäste per Video bei der Saisonpremiere unter die Lupe genommen und weiß um die Qualitäten der Gäste, die allerdings die Heimpremiere gegen Verbandsliga-Absteiger Hombruch ebenfalls in den Sand setzten. Top-Leistungsträger ist nach wie vor der Gegenstoß-Spezialist Alexandr Denissov, der aber auch aus dem Spiel heraus einer der stärksten Linksaußen der Liga ist. Hinzu kommt, dass Schwertes Coach Niclas Kohl Rückraumroutinier Timm Höntsch („Ein Mann, der kaum Fehler macht“ – Schnippering) reaktiviert hat, der entscheidende Tore machen kann, aber vor allem auch ein exzellentes Zusammenspiel mit dem körperlich starken Kreisläufer Tim Decker pflegt. Im Verbund mit Nico Paukstadt als weiterem gutem Rückraummann und mit Emde als starkem Keeper und Rückhalt der vom Gast gepflegten 6:0-Deckung hat Kohl eine Truppe beisammen, die sich in der vergangenen Spielzeit unter Wert verkauft hatte.

„Vor allem müssen wir ein exzellentes Rücklaufverhalten zeigen, um das Gegenstoßspiel Schwertes zu unterbinden“, fordert Schnippering von seinem Team, das zudem defensiv aggressiver als vor Wochenfrist zupacken soll. Für den Angriff haben sich die Bergstädter vorgenommen neben der Fehlerminimierung Druck auszuüben, um Lücken in Schwertes Abwehrverbund zu reißen. Personell verändert sich die Situation bei den Gastgebern kaum. Benedikt Walter fehlt weiter, zwar kommt Daniel Kahlstadt zurück, dafür ist aber Abwehrchef Sören Miossec angeschlagen.

HSG: Bahr, Kapp, S. Weigt – Winkhaus, Bölling, Kahlstadt, Jaschke, Fenner, Kämper, Miossec (?), Elverfeld, Lausen, Baberg, Füller, Kroll

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