Handball, 3. Liga

Handball-Ligapokal: 515-Kilometer-Anfahrt und der nächste Rückzug

Zwei Handballer und ein Ball
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Der OHV Aurich, hier zu Gast in Schalksmühle, darf im Ligapokal bis nach Berlin reisen.

Nach der SGSH und Lemgo II gibt es für den Ligapokal der Drittliga-Handballer den nächsten Rückzug. Diesmal von der HSG Ostsee, die in Grömitz und Neustadt zu Hause ist.

Schalksmühle - Kein Tag, an dem im Ligapokal der Drittliga-Handballer nicht weit vor seinem eigentlichen Start etwas Neues passiert. Nach dem Rückzug der Ahlener SG in der Gruppe hatte auch Sauerland-Drittligist SGSH Dragons die Reißleine gezogen, einen Tag später das Team HandbALL Lippe II. Der Ligapokal war damit ein Wettbewerb ohne NRW-Beteiligung. So weit, so bekannt.

Spielleiter Andreas Tiemann, quasi der letzte Westfale im Wettbewerb, machte aus den vier nicht so homogenen Gruppen (zwischen vier und acht Teams pro Gruppe) kurzum drei Achter-Gruppen.

Die Teams aus Aurich, Cloppenburg und Bremen (Habenhausen) schauen nun in die andere Richtung, nicht mehr nach Ahlen und Schalksmühle.

Handball-Ligapokal: 515-Kilometer-Anfahrt und der nächste Rückzug

Dafür darf Aurich nun zu den Füchsen Berlin II reisen (einfache Strecke 515 Kilometer), der ATSV Habenhausen zum Oranienburger HC (376 Kilometer) und der TV Cloppenburg zum TSV Altenholz (274 Kilometer), was in dieser Aufzählung das kleinste Übel zu sein scheint. In der Gegenrichtung fährt zum Beispiel Magdeburg II nach Aurich (370 Kilometer). Es ist eine interessante Gruppe, eine regionale Gruppe aber ist es nicht.

Einige Reisen wären zudem in die Lübecker Bucht zur HSG Ostsee gegangen, die in Neustadt und Grömitz zu Hause ist. In Neustadt und Grömitz aber ist man nach Ansicht des ersten Spielplans (mit acht Teams) zu dem Schluss gekommen, dass es noch schöner sein könnte, keinen Ligapokal zu spielen. Rückzug!

Also ist aus der „Gruppe Nord“ eine Siebener-Gruppe geworden. Los gehen soll’s am 10./11. April. Da bleiben noch einige Tage für ein paar neue Entwicklungen…

Eintracht Hagen verliert Test gegen Krefeld 24:25

Handball-Drittligist VfL Eintracht Hagen hat den vorletzten Test vor Beginn der Aufstiegsrunde zur 2. Liga verloren. Ohne Jan-Lars Gaubatz, Valentin Schmidt, Carsten Ridder und Daniel Mestrum zogen die Neff-Schützlinge gegen die HSG Krefeld in eigener Halle knapp mit 24:25 (12:12) den Kürzeren. Ausschlaggebend für die Niederlage war eine schwache Hagener Abschlussquote. Eintracht-Toptorschütze: Youngster Theo Bürgin (8). 

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