Skabeikis' Paraden haben großen Anteil an SGSH-Sieg

Jacek Wardzinski (rechts) gelangen sechs Tore, er war bester SGSH-Werfer in Korschenbroich. Foto: Baankreis

Korschenbroich -   Handball-Drittligist SG Schalksmühle-Halver hat den Traumstart in die Saison perfekt gemacht. Ein Woche nach dem 30:27-Auftaktsieg gegen Ferndorf gewann das Grasediek-Team im ersten Auswärtsspiel beim TV Korschenbroich 21:19 (11:10).

Von Thomas Machatzke

Es war ein verdienter Erfolg der Gäste aus dem Sauerland, die am Niederrhein die beiden Hauptvorgaben sehr gut umsetzten. Mit einem exzellenten Rücklaufverhalten dämmte die SGSH die Gefährlichkeit des Rogawska-Teams übers Tempospiel ein. Daneben arbeitete die 6:0-Abwehr über 60 Minuten exzellent gegen TVK-Kreisläufer Marcel Görden, den seine Rückraum-Kollegen immer wieder in großer Einfalt vergeblich suchten.

So führte der TVK nur zu Beginn 3:1. Danach übernahm die SGSH das Kommando und dreht die Partie zum 7:11. Großen Anteil daran hatte Mareks Skabeikis mit seinen Paraden. Zudem vergab der Gastgeber bis zur Pause drei Siebenmeter, die nicht mal aufs Tor kamen.

Dass die SGSH den TVK kurz vor dem Wechsel auf 10:11 verkürzen ließ, war einer der kleinen Makel des ersten Durchgangs. Nach der Pause aber zog der Gast wieder auf 10:14 davon. In der Abwehr stimmte die Qualität weiterhin, vorne war die SGSH immer dann stark, wenn sie übers Tempo oder Kreisläuferspiel kam. Die Durchschlagskraft aus dem Rückraum dagegen offenbarte noch viel Luft nach oben – auch ein Grund, weshalb die Partie nicht frühzeitig entschieden war. Der TVK steckte so nie auf und blieb immer auf Schlagdistanz. Doch zur Wende sollte es für die Hausherren nicht mehr reichen.

Schauspiel-Einlage und SGSH-Feierlichkeiten

Spätestens beim 18:21 (59.) war das Spiel entschieden, nach dem 19:21 gab es dann trotzdem noch Aufregung. Feldmann hatte Görden aus der Luft geholt, der krümmte sich am Boden. Sein Trainer Ronny Rogawska kam unerlaubt aufs Feld, geriet mit Mateusz Rydz aneinander – beide gingen theatralisch zu Boden. Es war eine Art finale Schauspiel-Zugabe nach einem spannenden Match.

„Rot“ für Feldmann in letzter Minute

Feldmann sah für das Foul rot (ohne Bericht und zumindest zweifelhaft), Rogawska kam mit einer Zeitstrafe davon. Und dann war die Partie vorbei – und die Feierlichkeiten gehörten ganz der SGSH.

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