Handball: 3. Liga West

Neff: „Sind in Alarmbereitschaft"

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SGSH-Kapitän Alexandre Brüning verzeichnete im Spitzenspiel gegen die HSG Krefeld einen Formanstieg. Mit Blick auf das Heimspiel gegen den Northeimer HC eine wichtige Nachricht, schließlich fällt der zweite Dragons-Spielmacher, Lukas Hüller, aus.

Halver - Dragons-Trainer Stefan Neff spricht von einer „spannenden Aufgabe“, wenn er auf den kommenden Samstag blickt. Dann nämlich erwartet sein Team den Liganeuling Northeimer HC (20.30 Uhr, Sporthalle Mühlenstraße) in Halver.

Ein Gegner, der ebenso unbekannt wie durchaus anspruchsvoll erscheint. „Wir sind in Alarmbereitschaft“, sagt Neff. Nach der bisher einzigen Saisonniederlage der Drachen am vergangenen Samstag gegen Tabellenführer HSG Krefeld, sind die Volmestädter nun vor allem darauf bedacht, nicht in ein ähnliches Loch zu fallen, wie dies etwa dem Leichlinger TV widerfuhr. Der LTV geriet nach seiner 24:29-Niederlage in Krefeld ins Wackeln, verlor die beiden folgenden Spiele gegen den VfL Gummersbach II und die SGSH Dragons. 

Das war gleichbedeutend mit dem – vorläufigen – Abschied vom Gipfel der 3. Liga West. Genau das möchte Neff am Samstag vermeiden. „Sicher, Northeim ist ein Liganeuling, aber sie haben ihre Qualitätsmerkmale auch zuvor in der Oststaffel unter Beweis gestellt. Das Spiel lebt von wurfstarken Rückraumspielern. Sie haben da schon eine ordentliche Wucht“, sagt Neff. Hinzu käme, so der Hagener nach seiner Analyse, dass „Northeim über starke Außenspieler verfügt, die sehr viel Dampf machen können.“ 

Und dennoch: Um die Favoritenrolle kommen die Dragons nicht herum. Sorgen bereitet Neff dieser Tage der Ausfall von Lukas Hüller. Den Mittelmann der Dragons plagen Rippenprobleme, zudem hallt vom Wochenende ein Schlag auf die Nase nach. „Das ist noch nicht untersucht worden. Am Samstag wird er aber auf jeden Fall pausieren“, verrät Neff. Ansonsten ist der Kader komplett. Positiv sieht der SGSH-Coach den Formanstieg von Kapitän Alexandre Brüning, der bei der Pleite in Krefeld eine gute Leistung gezeigt hatte. 

Den Unterschied ausmachen könnte am Wochenende aber auch die Defensivleistung beider Teams. Was die Gegentore betrifft (389), rangiert der Gast aus Niedersachsen nämlich in der unteren Tabellenhälfte. Im Kopf bleibt aber die Gewissheit, liefern zu müssen, wenn man den Ligaprimus in Sichtweite halten möchte. Das „Loch“ ist für die Drachen deutlich sichtbar. Am Samstag können sie es entweder überfliegen – oder eben hineinfallen. 

Dragons: Vukas, Plessers – Jorajuría, Diehl, Sackmann, Klasmann, Bleckmann, Ruskov, Luciano, Merhar, Schetters, Hecker, Prior, Brüning 

NHC: Stammer, Gobrecht – Schlüter, Iliopoulos, Lange, Seekamp, Lutze, Hempel, Hoppe, Wilken, Gerstmann, Dewald, Stöpler, Wodarz 

Schiedsrichter: Philipp Frankholz/Oliver Frankholz (Wuppertal)

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