Die Suche nach neuen Zielen zum Osterfest

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Pasta, aber keine Punkte am Samstag: Daniel Buff.

Schalksmühle - Wenn einer eine Reise tut... Die Drittliga-Handballer der SG Schalksmühle-Halver hatten nach ihrem Rheinpfalz-Tripp auch eine Menge zu erzählen. Nur von einem Sieg durften sie nicht berichten. Obwohl dieser nicht ganz so fern lag in Zweibrücken.

Von Thomas Machatzke  

Der 740-Kilometer-Tripp hatte die SGSH erst nach Nieder-Olm, in ein 10 000-Einwohner-Städtchen im Rheinhessischen Hügelland geführt. Ein Italienener mit Namen Pepé und einem ungewöhnlichen Akzent auf dem zweiten „e“ hatte dem Drittliga-Tross in den Mittagsstunden Pasta kredenzt. Den Reisetag mit Ziel Westpfalzhalle hatte die SGSH gut durchstrukturiert. An logistischen Problemen jedenfalls scheiterte das Unternehmen Auswärtssieg nicht, dafür war auch die erste Halbzeit gegen den starken Neuling aus Zweibrücken letztlich zu gut gewesen.

"Ich bin gar nicht so enttäuscht“, stellte Cheftrainer Mathias Grasediek mit zwei Tagen Abstand fest, „was uns gefehlt hat, war Konstanz und die letzte Konsequenz.“ Natürlich wurmte es den Übungsleiter, dass sein Team die 12:7-Pausenführung nach dem Wechsel viel zu leicht hergeschenkt hatte. „Wir machen selbst viel zu viele technische Fehler, allerdings sind auch fünf technische Fehler dabei, die einfach keine sind“, bilanzierte er, „in der ersten Halbzeit haben wir mit der einen oder anderen Entscheidung der Schiedsrichter Glück gehabt, nach der Pause nicht mehr. Unterm Strich haben wir im Angriff diese Partie verloren.“

Überzeugendes Konzept des Neulings

Die junge Mannschaft der Zweibrückener, deren Gesamtkonzept und vor allem die leidenschaftliche Abwehr einmal mehr beeindruckte, haben so wieder den vierten Platz übernommen, die SGSH dagegen hat sich vor der Osterpause ein wenig von Rang sechs entfernt. „Für den sechsten Platz hätten wir am Samstag einen Sieg gebraucht“, sagt Grasediek, der allerdings nach dem Duisburger Sieg gegen Gladbeck zumindest den Blick nicht mehr nach unten richtet. Auch der viertletzte Platz wird es nicht mehr werden für die SGSH. Sowohl Duisburg als auch Gladbeck liegen bei vier ausstehenden Spielen sechs Punkte hinter der SGSH zurück, spielen beide noch gegen Primus Ferndorf und haben zudem beide gegen die SGSH den schlechteren direkten Vergleich. Das Thema ist abgehakt.

Beide Heimspiele in Halver

Was aber bleibt dann noch bis zum 9. Mai, wenn die Saison für die SGSH in der Hauptschulhalle im Mindener Stadtteil Dankersen zu Ende geht? „Spiele, in denen wir sicher auch noch Punkte holen können“, sagt Grasediek. Vier an der Zahl, nach denen in der Hinrunde eine 1:7-Zähler-Bilanz zu Buche stand. Auswärts muss die SGSH noch am 24. April in Hagen antreten, daheim geht es gegen Krefeld (18. April) und Leichlingen (2. Mai). Beide Spiele übrigens finden in Halver statt, für den Standort Löh ist die Saison beendet.

„Wir hoffen jetzt erst mal, dass Christian Feldmann und Marc Oberste wieder komplett fit werden – und dann schauen wir mal“, sagt Grasediek. Über Ostern ist Regeneration angesagt. Am Montag wurde trainiert – das nächste Training allerdings findet erst am Donnerstag nach Ostern statt. „Eigentlich wollte ich dem Team die kompletten Ferien freigeben“, sagt Grasediek, „aber nur im Falle eines Sieges. So werden wir nun ganz normal donnerstags wieder einsteigen.“

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