Auswärtssieg der SGSH beim Schlusslicht

Starke Leistung bei starkem Schlusslicht

In einer spannenden Partie gelang Handball-Drittligist SG Schalksmühle-Halver (links Dominic Luciano) ein 31:27-Auswärtssieg in Neuss. Foto: Baankreis

Neuss - Es war kein leichter Sieg, aber ein verdienter allemal: 31:27 (15:14) entschied Handball-Drittligist SG Schalksmühle-Halver am Samstagabend das Auswärtsspiel beim Schlusslicht Neusser HV für sich und baute seine gute Startserie damit auf 12:6-Punkte aus.

Von Thomas Machatzke

In der Sporthalle am Hammfeld hatte SGSH-Trainer Mathias Grasediek einen Tabellenletzten erwartet, der nichts mit einem Tabellenletzten gemein haben würde. In den ersten fünf Minuten allerdings war es ein komplett verunsicherter Gastgeber, dem nichts, aber auch gar nichts gelang. Die SGSH deckte aggressiv und aufmerksam, machte Tempo. So stand es 0:5, als NHV-Coach René Witte nach nur vier Minuten und 58 Sekunden bereits eine rekordverdächtig frühe Auszeit nahm.

Alles easy für den Gast? Mitnichten

Alles easy für den Gast? Mitnichten. Der NHV fand langsam in die Partie. Wobei es eine interessante Mischung aus missgünstigen Pfiffen gegen den Gast und einem unglaublichen Lauf beim Neusser Rechtsaußen Dennis Aust war, die die Spannung zurückbrachte in die Partie. Beim 10:9 führte erstmals der NHV (20.), zur Pause wieder ganz knapp die SGSH (15:14). Es war eine richtig gute erste Halbzeit des Grasediek-Teams gewesen – trotz der kurzen Schwächephase zur Mitte des Durchgangs nicht zu vergleichen mit den Vorstellungen in Wiesbaden und gegen Gladbeck.

31:27-Sieg der SGSH beim Neusser HV

Verbissener Kampf nach dem Seitenwechsel

Auch nach dem Wechsel sollte sich daran nichts ändern. Die SGSH legte nun stets vor, die Neusser kämpften verbissen um den Anschluss. 19:19 stand es nach 42 Minuten. Es war jene Phase, in der das Schlusslicht in vielen Partien hatte abreißen lassen müssen. Und auch diesmal kam es für den NHV wie so oft. Die SGSH nutzte die kleinen Fehler der Hausherren konsequent bis zum 19:22 (46.). René Witte nahm eine Auszeit und brachte frisches Personal (Bauer, Fütterer), doch eine Wende leitete dies nicht mehr ein.

SGSH behält ihre Linie bei

Im Gegenteil: In der Abwehr kämpfte der Gast weiter um jeden Zentimeter, im Tor hatte Dominik Formella starke Szenen. So hielt die SGSH die Neusser nun komfortabel auf Distanz (22:27, 51.) und verlor auch die Linie nicht, als das Schlusslicht nach Pfostentreffern von Müller und Rydz, die beide ein starkes Spiel machten, bis auf 25:28 (55.) herankam. Spätestens nach Krügers 26:30 (58.) war die Partie entschieden, der dritte Auswärtssieg der Saison war perfekt.

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