Handball, 3. Liga West

SGSH Dragons  basteln am Kader

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Nach zwei Spielzeiten bei den SGSH Dragons könnte es für Inigo Jorajuria im Sommer 2019 wieder zurück nach Spanien gehen. Der 26-jährige Linkshänder will dort seine Lehrerausbildung zu Ende bringen.

Schalksmühle - Das Sportjahr 2018 ist für die Drittliga-Handballer der SGSH Dragons zwar noch nicht zu Ende, am Samstag wartet noch die lange Reise an die Nordsee zum Kellerkind HSG VTB Altjührden. Der Blick geht derweil dieser Tage auch schon voraus.

Die Drittligisten basteln an den Kadern für die nächste Saison 19/20. Mit der Verpflichtung des jungen und torhungrigen Linkshänders Moritz Frenzel vom Oberliga-Nachbarn HTV Hemer haben die Dragons den ersten externen Zugang im Advent präsentiert. Stefan Neff sieht mit Frenzel sein Konzept bestätigt. Noch ein neuer Spieler aus der Region, ein junger Spieler. „Es ist schön für uns, dass diese Spieler den Weg zu uns finden“, sagt der Coach. 

Die rechte Außenbahn könnte damit sogar überbesetzt sein, doch das wird sich im Sommer wohl regeln. Beim Spanier Inigo Jorajuria stehen die Zeichen auf Abschied. „Inigo überlegt, zurückzugehen nach Spanien und dort seine Lehrerausbildung fertig zu machen“, sagt der Sportliche Leiter der Dragons, Axel Vormann. Der spanische Ex-Erstliga-Akteur Jorajuria ist bei aller Offensivqualität, die er mitbringt, zuletzt nicht über die Rolle des Jokers hinausgekommen. Luca Sackmann hatte aufgrund seiner zentralen Rolle im Abwehrblock meistens den Vorzug erhalten. 

Fernab der Personalie Jorajuria stecken die Dragons-Verantwortlichen mitten in den Gesprächen mit den eigenen Spielern und auch externen Kandidaten. „Wir müssen sehen, wer bleibt“, sagt Vormann, „danach richtet sich die Suche nach potenziellen neuen Spielern aus.“ Dass der junge Kreisläufer Steffen Prior, der wie sein Kreisläufer-Kollege Dominic Luciano noch einen Vertrag bis zum Sommer hat, seinen Vertrag verlängern wird, gilt als wahrscheinlich (Vormann: „Er fühlt sich sehr wohl bei uns.“). 

In den anderen Fällen hoffen die Dragons Ähnliches. Zwar hat mit Florian Diehl, Alexandre Brüning, Tobias Schetters, Fabian Hecker, Luca Sackmann, Ante Vukas, David Bleckmann und Christopher Klasmann das Gros des Kaders einen Vertrag übers Saisonende hinaus. In anderen Fällen dagegen muss verhandelt werden. Beim belgischen Keeper Nicholas Plessers oder dem kroatischen Linksaußen Natko Merhar zum Beispiel. Aber auch bei Todor Ruskov und Lukas Hüller. Bei Hüller steht inzwischen fest, dass er weiter in Bochum studieren wird. Die Nähe zu den Dragons ist weiter da, allerdings hat der schnelle Spielmacher auch andere Angebote, wie Axel Vormann zugibt. Der enorme Leistungssprung des pfeilschnellen Spielmachers in den vergangenen Monaten dürfte auch höherklassigen NRW-Teams nicht verborgen geblieben sein. „Auch Lukas fühlt sich hier sehr wohl“, setzt Vormann allerdings darauf, den 22-Jährigen aus Kerken halten zu können. 

Dieselbe Hoffnung hat Vormann bei Todor Ruskov. Der 31-jährige Bulgare wird bis zum Saisonende mit seiner Ausbildung beim SGSH-Sponsor Autoprofi Turck fertig sein. Die theroretische Prüfung hat er bereits geschafft. Wenn der Linkshänder, der in der SGSH-Familie voll integriert, aber nicht immer zufrieden mit seinen Offensiv-Spielanteilen ist, noch einmal etwas Neues beginnen will, wäre im Sommer der Zeitpunkt. „In zwei Jahren kommt sein Sohn in die Schule“, sagt Vormann, „ich hoffe einfach, dass Todor uns erhalten bleibt. Er ist als Abwehrchef sehr wichtig für uns.“

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