Handball, 3. Liga

SGSH Dragons: Borchert geht, Döscher kommt

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Julián Borchert hütet ab sofort das Tor des Zweitligisten VfL Lübeck-Schwartau. Der Vertrag bei den SGSH Dragons wurde aufgelöst.

Handball-Drittligist SGSH Dragons muss ab sofort auf seinen Torhüter Julián Borchert verzichten. Der 21-Jährige, dessen Vertrag zum Saisonende ohnehin ausgelaufen wäre und auf Wunsch des Spielers auch nicht verlängert wurde, wechselt zum Zweitligisten VfL Lübeck-Schwartau.

Schalksmühle - Vor wenigen Tagen hatte Borchert die SGSH-Verantwortlichen über die Anfrage aus Norddeutschland unterrichtet. Hintergrund: Beim VfL, der in der 2. HBL zur Zeit Tabellenplatz fünf belegt, hatte sich im Spiel gegen den HSV Hamburg Torhüter-Routinier Dennis Klockmann eine Meniskus-Verletzung zugezogen, die eine längere Zwangspause nach sich zieht. In den beiden jüngsten Partien gegen den TuS Ferndorf musste Torwarttrainer Jörg Engelhardt den Platz hinter Nils Conrad einnehmen.

„Für mich ist das eine Riesen-Chance, unter Wettkampfbedingungen auf Top-Niveau spielen zu können“, so Borchert, „ich bin der SGSH für den reibungslosen Ablauf der Vertragsauflösung dankbar.“ Dragons-Chef Mark Schür findet ebenfalls nur positive Worte: „Julián hat zwei Jahre lang Top-Leistungen abgeliefert. Es ist schade, dass er uns verlässt. Wir verlieren einen Super-Torhüter und tollen Menschen. Da wir keine Pflichtspiele mehr haben, wollten wir ihm die Möglichkeit, in der 2. Liga zu spielen, nicht verbauen.“

Nachwuchs-Keeper besetzt neue FSJ-Stelle

Mit Blick auf die neue Saison haben die Dragons ihr Torhüter-Team indes schon wieder komplett. Der 19-Jährige Tjark Döscher kommt vom Nordsee-Oberligisten SG VTB/Altjührden. Mit der Verpflichtung des 1,95 Meter großen Friesen setzt der Verein aus Schalksmühle und Halver den Jugendstil auf der Torhüterposition fort: Hinter Ante Vukas tummelt sich mit Döscher sowie mit Pius Hablowetz und Michal Gorlas (kommt aus der Jugend von TuSEM Essen) nun ein Youngster-Trio. Die neue Heimat Tjark Döschers, der die Dragons-Verantwortlichen im Probetraining zu überzeugen wusste, wird Halver sein. Über eine FSJ-Stelle wird sich der Keeper, der gerade noch mitten in seinen Abiturprüfungen steckt, zudem über seine Tätigkeit als Torhüter hinaus im Verein einbringen.

„Er ist ein junger Torwart mit großem Potenzial. Er kann sich bei uns weiterentwickeln und hat in Ante Vukas ein gutes Vorbild“, sagt SGSH-Trainer Mark Schmetz über den Neuzugang. Den Sportlichen Leiter Axel Vormann hat nach eigenem Bekunden Döschers „Kombination aus Talent, Motivation und dem Wunsch, unbedingt zu uns zu wollen, sehr gut gefallen“. Gleichzeitig mahnt Vormann auch Geduld an: „Wir werden natürlich keine Wunderdinge von ihm erwarten, zumal er fast ein Jahr Corona-bedingt nicht gespielt hat und er sozusagen gerade erst aus der Jugend kommt.“

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