Handball, 3. Liga

Merhar-Abschied und Derby-Feeling

Handball 3. Liga SGSH Dragons TuS Volmetal
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Derbyzeit an der Halveraner Mühlenstraße: Die SGSH Dragons und Philipp Dommermuth empfangen am Samstag den TuS Volmetal. Der Kreisläufer kennt beide Seiten, er kam aus Hagen-Dahl zu den Dragons.

Das zweite Heimspiel der Saison ist für den Handball-Drittligisten SGSH Dragons am Samstagabend um 19.30 Uhr an der Halveraner Mühlenstraße ein ganz besonderes. 

Halver - Zum einen, weil es für Linksaußen Natko Merhar das letzte Heimspiel vor seiner Rückkehr nach Kroatien ist. Zum anderen, weil es das Antrittsheimspiel für die Vorstandscrew um Torsten Tweer und André Krause ist, die am Mittwoch im Rahmen der Jahreshauptversammlung gewählt worden ist. Und natürlich auch deshalb, weil es ein Heimspiel gegen den kleinen Nachbarn TuS Volmetal ist. Mehr Derby-Feeling und mehr Zuschauerandrang wird die Saison nicht mehr bereithalten danach.

„Es gibt keine Geheimnisse“, sagt SGSH-Trainer Mark Schmetz mit Blick darauf, dass es in diesem an Spielen so armen Wettkampfjahr 2021 bereits das fünfte Kräftemessen mit den Handballern vom Volmewehr ist. Nach der Absage der Pokalrunde hatte die SGSH im Frühjahr eine eigene kleine Spielrunde mit dem ASV Hamm II und dem TuS Volmetal ausgemacht, aus der die Hammer noch vor dem Start wieder ausgestiegen waren. Ergo hatte man dreimal gegen Volmetal gespielt, und nun kürzlich beim BDO-Cup noch einmal. Die Bilanz: ein Sieg, ein Unentschieden, zwei Niederlagen. Für eine Mannschaft, die eigentlich als die deutlich potentere wahrgenommen wird, nicht sehr schmeichelhaft.

Schmetz: „50:50-Spiel“

Zeit also, die Dinge nun im Ernstfall richtigzustellen. Doch Trainer Mark Schmetz ist überzeugt davon, dass es wieder ein ganz enges, schwieriges Match gegen den vermeintlichen Underdog werden wird, der nun auch noch mit 0:4 Punkten (Niederlagen in Baunatal und gegen Opladen) gestartet ist. „Gute Torhüter, mit Dominik Domaschk ein guter Shooter, mit Nils Stange ein guter Linksaußen, dazu ein gefestigtes Team, das auch sehr gut offensiv decken kann“, zählt Schmetz die Trümpfe des Gegners auf, „das wird ein großes Stück Arbeit. Ich sehe es als 50:50-Spiel und erwarte, dass es erst in den letzten fünf Minuten entschieden wird.“

Schmetz urteilt auch nach den ersten Saisonerfahrungen. Die Spiele gegen Leichlingen und Menden haben jeweils gezeigt, dass die SGSH zwar viel Potenzial hat, aber derzeit beschränkt auf eine kleine Besetzung. Die Ausfälle von Florian Diehl und David Bleckmann schmerzen in diesem Kontext. Brian Gipperich wird zwar wie in Menden auflaufen, aber ganz problemfrei, was die lädierte Schulter betrifft, ist er noch nicht. „Es ist halt im Moment sehr schwierig durchzuwechseln“, sagt Schmetz, „von Spielern wie Philipp Dommermuth, Christopher Klasmann, Ante Vukas oder Tobias Schetters wird da schon sehr viel verlangt. Da darf jetzt nicht mehr viel passieren.“

Viele Volmetaler Fans erwartet

Und im Tal? – Da fiebert man dem Lokalduell auch entgegen. Dass die Gäste mit vielen Fans anreisen werden, davon darf man ausgehen. Und auch wenn das Team zweimal verloren hat, ist es kampfbereit. „Im Derby“, hat Dominik Domaschk im Vorfeld via Facebook verkündet, „zählen einzig und allein die Volmetaler Grundtugenden: Leidenschaft, Teamgeist, Kampf und Wille.“ Eine klare Ansage. Die SGSH Dragons wollen die Antwort am Samstagabend auf dem Parkett geben.

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