Handball, 3. Liga Nord-West

Dragons wollen in den "Top 3" bleiben

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Start in das Unternehmen „Tabellenplatz-Konservierung“: Tobias Schetters und die SGSH Dragons wollen ihre Position im Windschatten von Tabellenführer Wilhelmshavener HV mit einem Sieg gegen LiT Germania Tribe festigen.

Halver – Seit dem 2. Januar fliegt bei Handball-Drittligist SGSH Dragons wieder der Ball. Keine zwei Wochen Pause vom Mannschaftstraining waren dem Tabellenzweiten somit vergönnt, entsprechend ist vor der morgigen Meisterschaftsfortsetzung gegen LiT Tribe Germania alles beim Alten geblieben.

Sprich: Das im alten Jahr angeschlagene Personal, es steht auch am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle Löh) höchstwahrscheinlich noch nicht zur Verfügung. Dominik Spannekrebs (Ellenbogen), David Bleckmann (Bauchmuskelprobleme) und Cedric Geitmann (Daumenverletzung) haben zwar alle Fortschritte signalisiert, zu einem Einsatz dürfte es indes wahrscheinlich nicht reichen.

„Ich hatte auf mehr gehofft, aber wir müssen die Jungs jetzt erst wieder langsam heranführen“, sagt Trainer Mark Dragunski über seine „Sorgenkinder“. Weil überdies Steffen Prior – wie berichtet – mit sofortiger Wirkung den Verein verlassen hat, ist der Kader nicht allzu üppig besetzt, möglicherweise wird die eine oder andere Anleihe aus der Reserve genommen, die bereits am Freitagabend im Einsatz ist. 

Kein Gedanke an Platz eins

Gleichwohl ändert das nichts an der generellen Zielsetzung der Dragons für die verbleibenden 13 Begegnungen. „Die Top 3 sollen es am Ende schon sein, diesen Anspruch an uns selbst müssen wir haben“, sagt Mark Dragunski über das, was Mannschaft und Verantwortliche noch erreichen wollen. Die Top 3 – das weiß auch der SGSH-Coach – umfassen dabei bei realistischer Betrachtungsweise eigentlich nur noch die Ränge zwei und drei. Denn: Tabellenführer Wilhelmshavener HV wird bei sieben Zählern Vorsprung auf die Dragons der Sprung in die Aufstiegsrelegation kaum zu nehmen sein. „Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der WHV noch derart einbricht“, sieht der Ex-Nationalspieler den Titelkampf bereits als entschieden an. Bleiben Vize-Meisterschaft oder „Bronze-Rang“ als alternative Motivation. 

Dafür bedarf es im Vierkampf mit dem TuS Spenge, dem VfL Eintracht Hagen und dem Longericher SC eines Sieges gegen Aufsteiger LiT Tribe Germania. Einmal gelang das bereits. Am 8. September vergangenen Jahres gewannen die Dragons mit 34:29 in Nordhemmern, es war die letzte Partie unter der Leitung von Stefan Neff, der kurz darauf entlassen wurde.

Marvin Mundus und Jannik Gartmann waren seinerzeit die tragenden Säulen im LiT-Spiel. Mundus, der auch für den Kooperationspartner TuS N-Lübbecke in der 2. Liga aufläuft, fehlte der Gerling-Sieben in den jüngsten drei Partien, die dann auch prompt verloren gingen. Am Samstag dürfte er aufgrund der EM-Pause im Profibereich mit von der Partie sein und dafür sorgen, dass die Drachen die Partie nicht allzu sehr auf die leichte Schulter nehmen...

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